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Lokales Elbepegel in Dresden steigt langsamer als erwartet
Dresden Lokales Elbepegel in Dresden steigt langsamer als erwartet
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13:01 24.02.2017
Die Elbe in Dresden am Donnerstag. Quelle: sl
Dresden

Der Pegel der Elbe in Dresden steigt weiter, aber nicht so stark wie gedacht. Die Warnstufe 1, die ab einem Wasserstand von 4 Metern ausgerufen wird, wurde entgegen der Prognosen vom Donnerstagnachmittag nicht erreicht.

Um 11.30 Uhr am Freitag zeigte der Pegelstand 3,76 Meter. In der Nacht war der Pegel sogar leicht gesunken, bevor er in den Morgenstunden wieder anstieg. Nach aktueller Vorhersage des Landeshochwasserzentrum bleibt der Elbepegel auch über das Wochenende unter dem Grenzwert. Der maximale Wasserstand soll sich bei 3,90 bis 4 Metern einstellen. Auf das Ausrufen der Warnstufe 1 wird - auch bei geringfügiger Überschreitung der 4-Meter-Marke - verzichtet, teilte die Stadt am Freitag mit. Die Pegel der Vereinigten Weißeritz und des Lockwitzbaches liegen ebenfalls deutlich unterhalb der Richtwerte für Alarmstufe 1, ein weiterer Anstieg wird hier nicht erwartet.

Der Pegel der Elbe in Schöna zeigt bereits eine gleichbleibende bis fallende Tendenz. Auch die Nebenflüsse im Gebiet Obere Elbe führen derzeit kein Hochwasser. Grund für die kurzzeitig steigenden Pegel ist das aktuelle Tauwetter.

So viel Wasser gabs in der Elbe lange nicht. Aufgrund der Schneeschmelze im Gebirge führt der Fluss wieder deutlich mehr Wasser als zuletzt. Ein starkes Hochwasser droht aktuell aber nicht.

Die aktuellen Pegelstände veröffentlicht das Landeshochwasserzentrum in Netz.

fs

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