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Dresden Lokales Eine Milliarde Euro für Dresdner Hochschulen und Institute
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08:57 28.02.2017
Der Freistaat Sachsen hat im Doppelhaushalt 2017/2018 mehr als eine Milliarde Euro für Wissenschaft und Forschung in Dresden eingeplant. Quelle: dpa
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Dresden

Der Freistaat Sachsen hat im Doppelhaushalt 2017/2018 mehr als eine Milliarde Euro für Wissenschaft und Forschung in Dresden eingeplant. Diese Zahl nannte jetzt die CDU-Landtagsabgeordnete Aline Fiedler gegenüber DNN. „Die finanziellen Bedingungen für die Wissenschaft sind gut“, so Fiedler, „aber diese Mittel benötigen wir auch, um den Anschluss nicht zu verpassen.“

Allein für die Technische Universität einschließlich der Medizinischen Akademie zahlt der Freistaat Zuschüsse von rund 275 Millionen Euro pro Jahr. Für die Sanierung der Neuen Mensa stehen dieses Jahr 9,8 Millionen Euro und 2018 7,4 Millionen Euro zur Verfügung. Große Posten bei den Bauinvestitionen sind Zuschüsse in Höhe von 25 Millionen Euro für Baumaßnahmen am Universitätsklinikum und der Medizinischen Fakultät, 20 Millionen Euro für die Sanierung des Fritz-Foerster-Baus, 22 Millionen Euro für das Center for Advancing Electronics Dresden, 12,5 Millionen Euro für das Zentrum für Innovationskompetenz und 5,5 Millionen Euro für einen Neubau der Fakultät Maschinenwesen.

Für das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus sind neun Millionen Euro Zuschüsse für Investitionen pro Jahr vorgesehen. 10,1 Millionen Euro sollen 2017 und 2018 für das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen fließen.

Die Lehrerausbildung an der TU und der Hochschule für Musik lässt sich der Freistaat an zusätzlichen Mitteln 8,5 Millionen Euro in den nächsten beiden Jahren kosten, die Zuschüsse für die Evangelische Hochschule Dresden belaufen sich auf 5,7 Millionen Euro. 36,8 Millionen sind 2017 für die Hochschule für Technik und Wirtschaft geplant, 2018 sollen 37,4 Millionen Euro fließen. Die Palucca-Hochschule erhält in beiden Jahren 7,9 Millionen Euro, die Hochschule für Bildende Künste steht mit 16,4 Millionen Euro in den Büchern. Die Musikhochschule erhält 2017 und 2018 21,8 Millionen Euro, die Berufsakademie Sachsen in Dresden etwa zehn Millionen. 56,9 Millionen Euro in diesem und nächstem Jahr erhält der Staatsbetrieb Sächsische Landesbibliothek.

Auch die Forschungseinrichtungen werden mit Millionen-Beträgen unterstützt: Das Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung erhält 64,7 Millionen Euro 2017 und 2018, das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung 12,9 Millionen Euro und das Leibniz-Institut für Polymerforschung 56,8 Millionen Euro. Der Strahlenschutz, Analytik Entsorgung Rossendorf e.V. erhält 21,6 Millionen Euro für 2017 und 2018. Das Helmholtz-Zentrum Rossendorf ist mit 20,4 Millionen Euro verzeichnet, das Hannah-Arendt-Institut mit drei Millionen Euro und das Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde mit 2,4 Millionen Euro.

Fiedler geht von einer Gesamtsumme von rund 1,1 Milliarden Euro im Doppelhaushalt für die Dresdner Wissenschaft und Forschung aus. Das Geld sichere Tausende von Arbeitsplätzen an der Technischen Universität, dem Universitätsklinikum, den Hochschulen und Instituten. Hinzu kämen die Arbeitsplätze, die durch Technologietransfer und Ausgründungen aus Forschungseinrichtungen entstünden.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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