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Lokales Ein moderner Augenlaser für das Dresdner Uniklinikum
Dresden Lokales Ein moderner Augenlaser für das Dresdner Uniklinikum
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20:55 09.09.2015
Oberarzt Frederik Raiskup präsentiert stolz den neuen Laser des Dresdner Uniklinikums. Damit sind Behandlungen am Auge noch sicherer geworden. Quelle: Anja Schneider

Seit mehr als zwei Jahrzehnten lässt sich Fehlsichtigkeit, sei es nun die Kurz- oder Langsichtigkeit, mit einem Laser korrigieren. Dabei formen die Laser-Strahlen in wenigen Sekunden die Hornhaut-Oberfläche neu, so dass ein scharfes Bild auf der Netzhaut entsteht. Die Veränderungen betragen nur Bruchteile von Millimetern und doch gleichen sie Sehfehler sehr gut aus. Die Dresdner Uni-Augenklinik setzt bei Eingriffen am Auge nun auf einen hochmodernen Laser der Firma Schwind. "Wir hatten bereits im Jahr 2001 einen Laser des gleichen Unternehmens angeschafft. Dieser ist mittlerweile jedoch längst technisch überholt", erklärt Oberarzt Frederik Raiskup. Leider konnte die Gerätekommission des Uniklinikums ein neues Gerät nicht finanzieren. Doch der Augenarzt hatte Glück, denn das Carl Gustav Carus Management (CGCM), eine 100-prozentige Tochter des Universitätsklinikums, übernahm die Kosten für das neue Gerät gern. Diese lagen bei knapp einer halben Million Euro. Somit bleibt das Universitätsklinikum wettbewerbstauglich. "Immer mehr junge Leute wissen von der Behandlungsmethode und informieren sich über diese", so der Arzt.

Die Anschaffung des neuen Geräts hat sich nach Angaben von Raiskup also in jedem Fall gelohnt. Denn durch hochinnovative Funktionen wie ein sehr schneller und trotzdem schonender Abtrag der Hornhaut oder auch eine fünfdimensionale Blickverfolgung sorgen für maximale Sicherheit. Hinzu kommt, dass die Behandlung mit dem Excimer-Laser auch für den Patienten wesentlich angenehmer ist. Während alte Geräte bis zu 90 Sekunden zum Lasern benötigen, gelingt im neuen Verfahren eine Behandlung bereits innerhalb von 15 Sekunden. Diese Zeitersparnis verbessert zusätzlich die Ergebnisse der Operation, da sie das Austrocknen der Hornhaut während des Eingriffs verhindert.

Grundsätzlich kostet die Korrektur der Fehlsichtigkeit mit dem neuen Laser 1600 Euro pro Auge und muss privat finanziert werden. Grund: Diese Behandlung zählt zum Bereich der Schönheits-chirurgie. In dem Preis ist aber eine sehr intensive Vor- und Nachbetreuung enthalten. "Nicht jeder Patient ist für diesen Eingriff geeignet. Das muss in langen Vorgesprächen erst geklärt werden", so Raiskup.

Über weitere Behandlungsmöglichkeiten dieser so genannten refraktiven Chirurgie möchte das Universitätsklinikum morgen im Rahmen eines Patienteninformationsabends Auskunft erteilen. Dieser beginnt 18 Uhr im Seminarraum der Uni-Augenklinik (Haus 33). Am 13. Mai referiert Prof. Lutz Pillunat zum Thema Grauer Star.

www.uniklinikum-dresden.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 12.05.2015

Nadine Steinmann

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