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Dresden Lokales Ein ganz normales Rattenjahr in Dresden
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10:10 11.08.2016
Ratten ja, Plage nein. So beschreibt das Gesundheitsamt der Landeshauptstadt die aktuelle Situation auf DNN-Anfrage. Quelle: dpa-Zentralbild
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Dresden

Ratten ja, Plage nein. So beschreibt das Gesundheitsamt der Landeshauptstadt die aktuelle Situation auf DNN-Anfrage. Bislang habe es 18 Bürgerhinweise zu Ratten gegeben. Dies entspreche dem Niveau der Vorjahre. Es würden durchschnittlich 33 Beschwerden und Hinweise pro Jahr beim Gesundheitsamt eingehen. Rekordjahr war den Angaben zufolge 2001: Da gingen 53 Beschwerden ein.

Damit es zu keiner Plage kommt, sind laut Gesundheitsamt einige Regeln zu beachten. So sollten ungesicherte Ablagerungen von Abfall vermieden werden, da sich Ratten bevorzugt auf verwilderten Grundstücken, in leerstehenden Gebäuden und auf wilden Müllablagerungen ansiedeln würden. „Dort finden sie optimale Lebensbedingungen“, so das Gesundheitsamt. Großküchen und Gaststätten, in denen besonders viel organischer Abfall anfällt, müssten peinlich genau darauf achten, ungesicherte Abfalllagerung zu vermeiden.

Wer trotz aller Vorkehrungen eine Ratte im Stadtgebiet sieht, sollte den Grundstückseigentümer informieren. Dieser ist für die Rattenbekämpfung verantwortlich und sollte damit eine Schädlingsbekämpfungsfirma beauftragen. Wenn die Stadt Eigentümerin der betreffenden Fläche sei, veranlasse das für das Grundstück zuständige Amt die Bekämpfung. Dabei könne auch Rattengift eingesetzt werden. „Es muss aber Sorge dafür getragen

Grundstückeigentümer seien nach Paragraf 10 der Polizeiverordnung verpflichtet, das Gesundheitsamt über durchgeführte Rattenbekämpfung auf ihrem Grundstück zu informieren. Diese Meldungen würden allerdings nicht elektronisch erfasst, so das Gesundheitsamt.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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