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Ein Stück Dresdner Schauburg für die eigenen vier Wände

Inventarversteigerung Ein Stück Dresdner Schauburg für die eigenen vier Wände

Filmplakate, T-Shirts, Taschen, Schokoladenriegel und sogar Toilettenpapier - in der Dresdner Schauburg wurde es am Sonntag ernst. Kurz vor der Sanierung der Schauburg riefen die Besitzer des beliebten Neustädter Kinos zur großen Inventarversteigerung.

Die Dresdner Schauburg rief kurz vor dem Umbau zur Inventarversteigerung auf.
 

Quelle: Justine Büschel

Dresden. Filmplakate, T-Shirts, Taschen, Schokoladenriegel und sogar Toilettenpapier - in der Dresdner Schauburg wurde es am Sonntag ernst. Kurz vor der Sanierung der Schauburg riefen die Besitzer des beliebten Neustädter Kinos zur großen Inventarversteigerung. Unter dem Motto „Alles muss raus“ konnten die Besucher fünf Stunden lang auf alle Kinoartikel, die sich in den letzten 20 Jahren so angesammelt hatten, nach Lust und Laune bieten. Für gute Stimmung sorgte dabei der ehemalige Besitzer und Auktionsleiter Frank Apelt, der die „Rumpelkammer“ 1993 übernommen und saniert hatte. Mit allerhand Anekdoten aus seiner Zeit in der Schauburg brachte er den gut gefüllten Kinosaal immer wieder zum Lachen.

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Zahlreiche Filmplakate, T-Shirts, Taschen, Schokoladenriegel und sogar Toilettenpapier hatte sich in den letzten 20 Jahren in der Schauburg angesammelt. Kurz vor der sanierung sollte sämtliches Inventar nun den Besitzer wechseln.

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Während zunächst mit den kleineren Sachen begonnen wurde, sollte es zu späterer Stunde an die Einrichtung im Foyer gehen. „Wir haben sicherlich knapp 1500 Filmplakate, unseren alten Drucker, einen Projektor aus DDR-Zeiten und Unmengen an anderem Zeug. Außerdem wollen wir die beiden Logen im Eingangsbereich leer werden“, erklärt Schauburg-Besitzer Stefan Ostertag. Die heiß begehrten roten Kinositze konnten bereits im Vorfeld an den Mann gebracht werden. „Ich habe mehr als 300 ungelesene E-Mails von Interessenten in meinem Postfach. Das wird sicher noch lustig, die alle durchzugehen“, so Ostertag lachend. Alle 700 Sessel haben somit für schlappe zehn Euro den Besitzer gewechselt. Die Einnahmen der Versteigerung sollen vollständig in die Sanierungsarbeiten gesteckt werden.

Gegen 19 Uhr sollte dann der vorerst letzte Film über die Leinwand flimmern. Ab Montag schließt die Schauburg, um im Oktober mit zwei neuen Kinosälen in neuem Glanz zu erstrahlen. Bis dahin dürfen sich die Käufer über ein kleines Stück von Dresdens ältestem Kino in den eigenen vier Wänden freuen.

Von Justine Büschel

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