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Lokales Ein Picknick ärgert Pegida
Dresden Lokales Ein Picknick ärgert Pegida
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08:44 16.08.2016
Begleitet wurde die Kundgebung von einem friedlichen, stummen Sitzprotest von rund zwei Dutzend jungen Menschen, die mitten auf dem Altmarkt ein Picknick veranstalteten. Quelle: DNN
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Dresden

Rund 2100 bis 2700 Teilnehmer sind nach Angaben der Initiative „Durchgezählt“ am Montagabend zur Pegida-Kundgebung am Altmarkt mit anschließendem „Spaziergang“ durch die Dresdner Innenstadt zusammengekommen. Im Mittelpunkt des Protestes standen Forderungen nach schnellerer Abschiebung, dichten Grenzen, mehr direkter Demokratie und einem besseren Umgang mit Russland.

Angesichts der zuletzt eher schwachen Teilnehmerzahlen forderte ein Redner die „schlauen Schreiberlinge aus dem Internet“ auf, sich der Bewegung auf der Straße anzuschließen. Namentlich genannt wurden der Publizist Henryk M. Broder, die CDU-Bundestagsabgeordnete Vera Lengsfeld und Autor und SPD-Mitglied Thilo Sarrazin, die Pegida als Verbündete ausgemacht hat.

Rund 2100 bis 2700 Teilnehmer sind nach Angaben der Initiative „Durchgezählt“ am Montagabend zur Pegida-Kundgebung am Altmarkt mit anschließendem „Spaziergang“ durch die Dresdner Innenstadt zusammengekommen. Begleitet wurde die Kundgebung von einem friedlichen, stummen Sitzprotest.

Begleitet wurde die Kundgebung von einem friedlichen, stummen Sitzprotest von rund zwei Dutzend jungen Menschen, die mitten auf dem Altmarkt ein Picknick veranstalteten. Die Polizei ließ die Teilnehmer gewähren, zog lediglich einen Ring um die Gruppe. Pegida-Teilnehmer skandierten daraufhin „Faules Pack“ und „Räumt die Sch... weg“. Als Pegida schließlich loslief, lösten die auf dem Altmarkt Sitzenden ihr Picknick auf, wurden dabei von Pegida-Anhängern mit Morddrohungen in Richtung der "Nope"-Demo „verabschiedet", die mit rund 130 Teilnehmern auf der Straße war.

Nach ersten Informationen blieb der Abend weitgehend friedlich. Allerdings wurde am Postplatz eine junge Gegendemonstrantin durch einen Flaschenwurf verletzt. Die Polizei nahm den mutmaßlichen Täter fest.

DNN

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