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Eilverfahren zu Hotelneubau an der Marienbrücke noch nicht entschieden

Baugrube wuchert zu Eilverfahren zu Hotelneubau an der Marienbrücke noch nicht entschieden

Wände wachsen nicht in die Höhe, es wächst nur Unkraut. Der Hotelneubau auf der Marienbrücke ist vom Verwaltungsgericht gestoppt worden. Das Oberverwaltungsgericht Bautzen hat die Beschwerde des Investors und der Stadt nach drei Monaten noch nicht entschieden.

Still ruht der See an der Marienbrücke.
 

Quelle: Thomas Baumann-Hartwig

Dresden.  Der Baucontainer steht, etwas Erde wurde auch schon ausgehoben. Jetzt wächst das Baufeld zu, das Unkraut wuchert: Das Verwaltungsgericht (VG) Dresden hat Ende Juni die Bauarbeiten für ein Hotel auf der Neustädter Seite der Marienbrücke per Beschluss in einem Eilverfahren gestoppt. Die Baugenehmigung sei aller Wahrscheinlichkeit nach rechtswidrig, urteilte die 7. Kammer.

Der Investor, die Benchmark Real Estate aus Frankfurt/Main, und die Landeshauptstadt Dresden legten Beschwerde gegen den VG-Beschluss beim Sächsischen Oberverwaltungsgericht (OVG) Bautzen ein, das aber nach drei Monaten immer noch keine Entscheidung in dem Eilverfahren getroffen hat, wie jetzt Gerichtssprecherin Norma Schmidt-Rottmann erklärte. Es sei noch nicht abzusehen, wann mit einem Beschluss zu rechnen ist. Das VG hatte die innerstädtische Fläche an der Marienbrücke als Außenbereich eingestuft, weil sich an dieser Stelle der Robert-Blum-Straße nur drei Gebäude befinden, die keinen eigenen Ortsteil begründen würden. Im Außenbereich gelten deutlich strengere Maßstäbe für eine Baugenehmigung als im Innenbereich. Der Investor und die Landeshauptstadt argumentieren in ihrer Beschwerde damit, dass das Grundstück im Innenbereich liegt.

Auf der rund 2400 Quadratmeter großen Fläche soll für rund zehn Millionen Euro ein Hotel mit 176 Zimmern entstehen. Die Eröffnung war vor dem Rechtsstreit für die zweite Jahreshälfte 2018 geplant. Das Vorhaben war wegen seiner Architektur in die Kritik geraten und hatte so eine Debatte zur Baukultur in Dresden ausgelöst.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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