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Lokales Ehemaliges Titans-Mitglied nach Straßenbahnunfall querschnittsgelähmt
Dresden Lokales Ehemaliges Titans-Mitglied nach Straßenbahnunfall querschnittsgelähmt
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13:59 10.10.2018
Die ehemaligen Basketball-Kameraden der Dresden Titans rufen zum Spenden auf. Quelle: Dresden Titans
Dresden

Der erst 20-jährige Noah Yannick Berge durchlebt die schwerste Zeit seines Lebens. Der ehemalige Profi-Basketballer wurde vor wenigen Tagen in Jena von einer Straßenbahn erfasst. Er überlebte knapp und wird nach dem tragischen Unfall querschnittsgelähmt sein. Um Noah und seine Familie in dieser Zeit zu unterstützen, startete eine Freundin eine Spendenkampagne auf GoFundMe.

Seine Vereine, die Titans aus Dresden und die Niners aus Chemnitz, bitten in emotionalen Posts, den Spendenaufruf zu unterstützen. In nur drei Tagen konnten bereits fast 40.000 Euro gesammelt werden. Der ehemalige deutsche Basketballnationalspieler Marko Pešić spendete allein 1.000 Euro.

Berge spielte vorige Saison für die Titans. Nach den Kinder- und frühen Jugendjahren bei den Uni-Riesen Leipzig war Berge 2013 nach Chemnitz gewechselt und stand dort im Zweitliga-Kader der Niners. Im August 2017 wechselte er nach Dresden.

„Noahs Leben hat sich mit gerade mal 20 Jahren für immer und unwiderruflich komplett verändert. Eine für uns alle noch immer nicht zu fassende Vorstellung, war er bis gerade noch ein extrem aktiver und lebensfroher junger Mann, der gerade sein Sportstudium in Jena beginnen wollte! Bitte habt Verständnis, dass ich kein Foto von ihm einstellen kann - er liegt schwerstverletzt auf der Intensivstation…“, so Sandra Pistol, die Freundin Noahs, die die Spendenaktion ins Leben rief.

Noahs Basketball-Kameraden der Dresden Titans unterstützen den Spieler mit überwältigendem Engagement: Noah “hat nur mit sehr viel Glück überlebt, wird aber voraussichtlich vom Hals abwärts gelähmt bleiben. In Absprache mit seiner Familie bitten wir Euch um Eure Hilfe. Seit gestern Abend ist ein Spendenaufruf zur Unterstützung für Noah und seine alleinerziehende Mutter online. Wir sind in dieser schweren Stunde in Gedanken bei Noah, seiner Familie, den Angehörigen und hoffen, dass er diesen Weg so gut es geht meistern wird“.

Als Alleinerziehende von Noahs kleinem Bruder habe seine Mutter wenig finanzielle Möglichkeiten. Noah selbst werde Therapien/Reha-Maßnahmen brauchen, Umzug/Umbau wird ein Thema werden, dazu Pflegekräfte und Pflegemittel und vieles mehr. „Wir sind noch völlig unter Schock, aber gleichzeitig unendlich dankbar für so viel Unterstützung. Wir hätten niemals gedacht, dass so viele Spenden zusammen kommen, die Noah jetzt sehr dringend braucht. In seinem Namen danken wir Euch und Ihnen allen aus tiefstem Herzen.“ so Sandra Pistol.

Auch sein ehemaliger Verein aus Chemnitz bekundet sein tiefes Mitgefühl und ruft dazu auf, die Aktion zu unterstützen.

Von fg

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