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Lokales Edellaptops für Universitätsschule
Dresden Lokales Edellaptops für Universitätsschule
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21:48 01.11.2018
Unterricht mit Laptop gibt es an der Universitätsschule. Quelle: picture alliance / dpa
Dresden

Die Landeshauptstadt Dresden wird in den nächsten beiden Jahren rund 550 000 Euro Mehrkosten finanzieren, die bei der Einrichtung der Universitätsschule entstehen werden. Das hat die rot-grün-rote Stadtratsmehrheit am Donnerstagabend beschlossen. Das Geld soll unter anderem dafür verwendet werden, Schüler und Lehrer mit Laptops auszustatten. Die Universitätsschule ist ein Projekt der Technischen Universität Dresden unter kommunaler Trägerschaft. Es handelt sich um einen Schulversuch, bei dem die Lehrmethoden der Zukunft unter Feldbedingungen erprobt werden sollen. Ein Schwerpunkt ist das Thema Digitalisierung. Digitale Medien sollen im Unterricht eingesetzt werden.

Norbert Engemaier (Die Linke) kritisierte Bildungsbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU), der die Anschaffungskosten für die Laptops mit 1200 Euro pro Stück viel zu hoch angesetzt habe. Vorjohann habe den Stadtrat angelogen und arbeite mit Falschinformationen. Die Linke werde das Leuchtturmprojekt Universitätsschule unterstützen, bekundete Engemaier.

CDU-Bildungsexpertin Heike Ahnert kritisierte das Ansinnen. Die CDU habe der Gründung der Universitätsschule in kommunaler Trägerschaft unterstützt und gleichzeitig gefordert, dass sich die Ausstattung der Schule an vergleichbaren kommunalen Schulen messen lassen müsse. „Inzwischen reden wir von 24,8 Millionen Euro, die in den Investitionshaushalt für die Schulen dazukommen werden“, rechnete sie vor.

Linke-Bildungspolitikerin Anja Apel warf der CDU vor, eine „krümelkackerische“ Debatte zu führen. Ulrike Caspary (Bündnis 90/Die Grünen) erklärte, die anderen Dresdner Schulen sollten in den nächsten Jahren auf das Niveau der Universitätsschule kommen. Der DigitalPakt von Bund und Ländern werde für eine entsprechende digitale Ausstattung sorgen.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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