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EFW Dresden: Testflüge für A330-Frachter

Umgebauter Flieger EFW Dresden: Testflüge für A330-Frachter

Die Elbe Flugzeugwerke (EFW) in Dresden wollen in den nächsten Wochen mit Test- und Abnahmeflügen ihres ersten umgebauten Airbus A330 beginnen. Das sagte ein Unternehmenssprecher. Ein genauer Tag stehe aber noch nicht fest.

Archivbild eines A300 in den EFW.

Quelle: picture-alliance/ dpa

Dresden. Die Elbe Flugzeugwerke (EFW) in Dresden wollen in den nächsten Wochen mit Test- und Abnahmeflügen ihres ersten umgebauten Airbus A330 beginnen. Das sagte ein Unternehmenssprecher. Ein genauer Tag stehe aber noch nicht fest.

Damit beginnt eine neue Ära des Frachterumbaus in Klotzsche. Bis vor wenigen Jahren rüsteten die Flugzeugwerke, die inzwischen mehrheitlich zu ST Aerospace aus Singapur gehören, ältere Maschinen der Typen A310/300 von ausrangierten Passagierjets zu Frachtern um.

Der erste umgebaute Airbus 330 wird an DHL geliefert. Die Post-Tochter hatte ihre Bestellung erst im Juni von vier auf acht Exemplare erhöht . Auf zehn weitere gibt es eine Option (DNN berichteten).

Nach dem A330-300 für DHL wollen die Flugzeugwerke spätestens im kommenden Jahr den ersten umgerüsteten A330-200-Frachter für Egyptair Cargo fertigstellen und zulassen. Angaben zum aktuellen Auftragsbuch für die A330 macht das Unternehmen nicht.

Konkurrenz für Boeing-Frachter

Spätestens 2019 soll in Dresden auch erstmals ein kleinerer A321 vom Passagierflieger zum Frachter umgerüstet sein. Bisher stehe allerdings noch kein entsprechendes Flugzeug in den Werkhallen am Dresdner Airport, so der Sprecher. Die kleinere A321 soll mit den verbreiteten Boeing 757-Frachtern konkurrieren. Später sollen auch noch kleinere A320 folgen.

Das Luftfracht-Potenzial beim A321 hatten zuvor auch US-amerikanische Firmen entdeckt und haben Berichten in Luftfahrtportalen zufolge ein Joint-Venture zur Umrüstung von A321 gegründet. Auch die Mitbewerber in Übersee wollen 2019 den ersten umgebauten A321-Frachter in der Luft haben.

„Wir wissen schon länger um diese Aktivitäten“, so der Sprecher der Dresdner Flugzeugwerke. Man teile die Einschätzung der Marktlage und gehe davon aus, das eigene A321-Produkt hervorragend positionieren zu können. Immerhin, so EFW-Chef Andreas Sperl in einem früheren Gespräch mit den DNN, sei eine „verlässliche Umrüstung nur dann zu gewährleisten, wenn man vernünftige Daten hat“. Und den haben durch ihren Anteilseigner Airbus bislang exklusiv die Dresdner Elbe Flugzeugwerke.

Von Lars Müller und Barbara Stock

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