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E-Kita 2.0 soll 2020 in Dresden an den Start gehen

Ausschreibung 2018 geplant E-Kita 2.0 soll 2020 in Dresden an den Start gehen

Sabine Bibas, Leiterin des Eigenbetriebes Kindertagesstätten, hofft auf die Einführung der „E-Kita 2.0“ im Jahr 2020. Der erste Versuch eines E-Kita-Systems wurde 2013 gestartet und ging gründlich schief. Nur das erste Modul, das Elternportal, konnte online gehen.

Nur ein Teil des e-Kita-Systems – das Elternportal – ist online.
 

Quelle: Heiko Weckbrodt

Dresden.  Sabine Bibas, Leiterin des Eigenbetriebes Kindertagesstätten, hofft auf die Einführung der „E-Kita 2.0“ im Jahr 2020. „Die Debatte über das Lastenheft steht kurz vor dem Abschluss“, erklärte sie auf Anfrage der DNN. Wenn die Anforderungen an die Software festgelegt sind, könnte der Auftrag ausgeschrieben werden. „Wir denken, dass das im nächsten Jahr erfolgen kann.“ Danach müsste das EDV-System installiert, zum Laufen gebracht und nachjustiert werden, so dass der Jahresbeginn 2020 für den Start realistisch sei.

Der erste Versuch eines E-Kita-Systems wurde 2013 gestartet und ging gründlich schief. Nur das erste Modul, das Elternportal, konnte online gehen. Darüber können Eltern ihre Kinder für die Betreuung in einer Kindertagesstätte anmelden. Die anderen Bausteine wurden wegen Datenschutzproblemen und Schwierigkeiten mit dem Anbieter nie fertig, was für den Eigenbetrieb heißt: Ein Großteil des Datenaustauschs zwischen den Kindertagesstätten und der Verwaltung findet nach wie vor vorsintflutlich auf Papierlisten statt. „Unser System für die Beitragsabrechnung stammt aus dem Jahr 2001“, erklärte die Eigenbetriebsleiterin.

„E-Kita 2.0“ soll die Anmeldung von Kindern, die Vergabe der freien Plätze, aber zum Beispiel auch die Abrechnung der Elternbeiträge rationalisieren. „Wir wollen verlässlich planen und so unbürokratisch wie möglich abrechnen können und die freien Träger mit ins Boot holen“, formulierte Bibas die Ziele. Die erste „E-Kita“ war auch an den Bedenken einiger freier Träger gescheitert. Jetzt seien diese in die Debatte involviert.

Beim zweiten Versuch soll nicht wie beim ersten ein neues System für Dresden programmiert werden. „Ich will, dass wir ein auf dem Markt eingeführtes System kaufen und es dann auf unsere Anforderungen anpassen“, erklärte die Eigenbetriebsleiterin. In Städten wie Chemnitz oder Heidenau gebe es beispielsweise bereits funktionierende IT-Lösungen.

Ein neues System könne die Arbeit im Eigenbetrieb und den Kindertagesstätten wesentlich erleichtern, aber auch die Vergabe freier Kita-Plätze vereinfachen. An die Software würden hohe Anforderungen gestellt. Immerhin fast 50 000 Kinder werden über den Eigenbetrieb Kindertagesstätten von städtischen Einrichtungen oder freien Trägern in Krippen, Kindergärten, bei Tageseltern und in Horten betreut. Die Stadt rechnet für die gesamte Systemeinführung mit Kosten in einstelliger Millionenhöhe.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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