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Dynamo: Lames will das baurechtliche Skalpell auspacken

Stadtrat Dynamo: Lames will das baurechtliche Skalpell auspacken

Sportbürgermeister Peter Lames (SPD) hat sich am 26. Januar vor dem Stadtrat zum neuen Trainingszentrum für Dynamo Dresden bekannt. „Wir wollen dieses Vorhaben im Rahmen des geltenden Rechts möglich machen.“

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Quelle: Stephan Lohse

Dresden. Sportbürgermeister Peter Lames (SPD) hat sich am 26. Januar vor dem Stadtrat zum neuen Trainingszentrum für Dynamo Dresden bekannt. „Wir wollen dieses Vorhaben im Rahmen des geltenden Rechts möglich machen.“ Die Fachämter der Stadtverwaltung hätten Stellungnahmen innerhalb des Bauantragsverfahrens abgegeben, dabei seien Versagungsgründe für eine Baugenehmigung vorgetragen worden. Es handele sich um Argumente der Landschaftsplanung, des Artenschutz und des Hochwasserschutz, so Lames.

Diese Stellungnahme habe ein sehr hohes Gewicht. Der Bauherr, die städtische Gesellschaft DGI, erhalte jetzt die Gelegenheit zur Stellungnahme. „Es handelt sich um ausgesprochen schwierige Fragen“, räumte der Sportbürgermeister ein, „viele Sachverhalte müssen noch einmal neu bewertet werden.“ Grünen-Stadtrat Torsten Schulze hatte gefragt, wie die Verwaltung zu einer gerichtsfesten Genehmigung für den Neubau kommen wolle. „Innerhalb des Baugenehmigungsverfahrens mit einer sehr vertieften Prüfung und Erörterung“, erklärte Lames.

Thomas Blümel, Sportpolitiker der SPD-Fraktion, wies darauf hin, dass der Standort im Ostragehege nach einer umfangreichen Suche gefunden wurde. „Es war der einzige geeignete Standort innerhalb der Stadtgrenzen und rechtlichen Rahmenbedingungen.“ Der Freistaat Sachsen habe sich zu einer Förderung von zwei Millionen Euro bekannt, die rot-grün-rote Stadtratsmehrheit mit dem Haushaltsbeschluss vier Millionen Euro Fördermittel eingeplant. „Wie ist die rechtliche Situation hinsichtlich der Baugenehmigung?“, wollte Blümel wissen, „kann eine einzige negative Stellungnahme das Maß aller Dinge sein?“

Die Einwände des Umweltamtes von Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (Bündnis 90/Die Grünen) müssten rechtlich und tatsächlich geprüft werden, erklärte Lames. „Wir werden mit dem baurechtlichen Florett bei dieser Frage nicht weiterkommen, wir werden das baurechtliche Skalpell auspacken müssen“, erläuterte er die Schwierigkeiten.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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