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Lokales Dresdner gedenken der Opfer des Flugzeugabsturzes
Dresden Lokales Dresdner gedenken der Opfer des Flugzeugabsturzes
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10:18 06.03.2019
Am Ehrengrab gedachten über 100 Menschen der verunglückten Flugzeuginsassen. Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden

Am Montag jährte sich der Absturz des Passagierflugzeuges 152 in der Nähe von Dresden zum 60. Mal. Aus diesem Anlass fand auf dem Neuen Friedhof Klotzsche eine Kranzniederlegung statt. Mehr als 100 Menschen gedachten dort der vier Todesopfer des Flugzeugunglücks. An der Absturzstelle in Ottendorf-Okrilla hielten die Elbe Flugzeugwerke zuvor ein Gedenken ab.

Kapitän Willi Lehmann, Co-Pilot Kurt Bemme, Flugversuchsingenieur Georg Eismann und Bordingenieur Paul Heerling absolvierten am 4. März 1959 einen Testflug, als sie in Ottendorf-Okrilla mit ihrer Maschine abstürzten. Über die wahren Ursachen gab es nie ein offizielles Statement.

Das Trümmerfeld an der Absturzstelle des Flugzeugs 152. Quelle: BStU

„Das Leben der Verunglückten diente dem technischen Fortschritt. Ihr Einsatz hat uns aufgerüttelt, ihr Vermächtnis ist in Stein gemeißelt“, sagte Konrad Eulitz von der Interessensgemeinschaft (IG) Luftfahrt Dresden in seiner Begrüßungsrede. „Diese Geschichte muss bewahrt werden, es muss an sie gedacht werden“, mahnte der Sprecher der IG.

Dr. Andreas Sperl, Geschäftsführer der Elbe Flugzeugwerke Dresden, nahm ebenfalls an der Veranstaltung teil. „Ich verneige mich vor den Leistungen dieser Männer. Sie haben Spuren hinterlassen, die untrennbar mit dem Luftfahrtstandort Dresden verbunden sind“, so Sperl. Auch Peter Lehmann, Sohn des verunglückten Kapitäns, war unter den Anwesenden. Der 75-Jährige freute sich sehr über die große Anteilnahme. „Das war das erste Mal, dass so viele Menschen bei der Gedenkveranstaltung waren“, sagte Lehmann.

Konrad Eulitz (2. v. l.) und Andreas Sperl (r.) am Ehrengrab auf dem Neuen Friedhof Klotzsche Quelle: Dietrich Flechtner

Der Posaunenchor der Evangelischen Lutherischen Kirchgemeinde Dresden Klotzsche umrahmte die Gedenkveranstaltung musikalisch.

Von Annafried Schmidt

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