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Lokales Dresdner gedenken Mordopfer Jorge Gomondai
Dresden Lokales Dresdner gedenken Mordopfer Jorge Gomondai
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18:53 06.04.2016
Am Gedenkstein legten mehrere Teilnhmer Blumen nieder Quelle: S. Lohse
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Dresden

Rund 150 Menschen haben Mittwochnachmittag dem 1991 in Dresden ermordeten Jorge Gomondai gedacht. Mit einer kurzen Veranstaltung erinnerten sie an den Mozambiquaner, der vor 25 Jahren Opfer von Rechtsextremen wurde. Die Veranstaltung war zugleich Schlusspunkt der internationalen Wochen gegen Rassismus.

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Rund 150 Menschen haben Mittwochnachmittag dem 1991 in Dresden ermordeten Jorge Gomondai gedacht. Mit einer kurzen Veranstaltung erinnerten sie an den Mozambiquaner, der vor 25 Jahren Opfer von Rechtsextremen wurde.

„In Dresden wollte er ein ganz normales Leben führen“ erinnerte Hussein Jinah, der Vorsitzende des Ausländerbeirates der Stadt Dresden. „Auch 25 Jahre danach trauern wir um dich“, sagte Morgado-Vasco Muxlhanga, der wie Gomondai Anfang der 80er Jahre als Vertragsarbeiter nach Dresden kam. Er berichtete, wie Gomondai mit Dresdnern arbeitete, feierte und am Wochenende Fußball spielte, bis er am 6. April von rechtsextremen Jugendlichen angegriffen und aus einer Straßenbahn geworfen wurde.

„Es gibt viel zu tun, packen wir es an“, rief Dresdens Ausländerbeauftragte Kristina Winkler den Anwesenden zu. Jeder könne etwas tun, um Alltagsrassismus und Gewalt gegen Ausländer zu bekämpfen. Das Engagement sei tägliches Gedenken der Opfer wie Gomondai oder auch Marwa El-Sherbini sagte sie mit Blick auf 477 rechtsextreme Angriffe in Sachsen im vergangenen Jahr.

sl

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