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Lokales Dresdner fühlen sich überwiegend gesund und fit
Dresden Lokales Dresdner fühlen sich überwiegend gesund und fit
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10:28 23.12.2016
Quelle: Archiv
Dresden

Mehr als die Hälfte aller Dresdner schätzt ihren Gesundheitszustand als gut ein. Zu diesem Ergebnis kommt das Gesundheitsamt im „Stadtgesundheitsprofil“, das jetzt vorliegt. Der 130-seitige Bericht analysiert die Entwicklung von Gesundheitszustand und -versorgung in Dresden. Betrachtet wurden Einflussfaktoren wie die individuelle soziale Lage, Lebensbedingungen, Zufriedenheit mit dem eigenen Wohnumfeld und der Gesundheitsversorgung. Zudem flossen verschiedene Datenquellen u.a. aus dem Gesundheitsamt, der Kommunalen Bürgerumfrage und der Kinderstudie ein.

„Die Dresdnerinnen und Dresdner fühlen sich überwiegend gesund und fit. Das ist eine gute Nachricht. Wir beobachten jedoch alters- und stadtteilspezifische Unterschiede“, räumt die Beigeordnete für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Wohnen, Kristin Klaudia Kaufmann ein. Jüngere Menschen schätzen ihren subjektiven Gesundheitszustand besser ein als ältere. In Stadträumen mit einem höheren Anteil an sozial benachteiligten Menschen wird die eigene Gesundheit schlechter eingeschätzt und die Menschen sind auch weniger körperlich aktiv.

In der Betrachtung der Daten zur stationären Versorgung fanden die Autoren des Stadtgesundheitsprofils heraus, dass in der Altersgruppe der 40- bis 50-Jährigen sehr häufig psychische und Verhaltensstörungen, ausgelöst durch Alkohol, die häufigsten Krankheitsursachen für eine stationäre Behandlung sind. Im fortgeschrittenen Alter kommen Herz-Kreislauferkrankungen als häufige Behandlungsgründe hinzu. Das ist einer Mitteilung der Stadt zu entnehmen.

„Die Menschen sollen in Dresden gesund aufwachsen und bis ins hohe Alter gesund leben. Das ist unsere Vision... Darauf arbeiten wir hin. Wir wollen und müssen weitere passgenaue Maßnahmen für Kinder, Jugendliche sowie Erwachsene entwickeln. Das ist eine ressortübergreifende Aufgabe, die die ganze Stadtgesellschaft fordert. Das neue Stadtgesundheitsprofil gibt uns dafür hilfreiche Impulse. Im Beirat ,Gesunde Städte‘ werden wir uns im Frühjahr über die nächsten Schritte verständigen“, so die Bürgermeisterin weiter.

www.dresden.de/who

Von DNN

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