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Dresdner arche noVa startet mit großem Syrien-Projekt ins 25. Jubiläumsjahr

Hilfsorganisation Dresdner arche noVa startet mit großem Syrien-Projekt ins 25. Jubiläumsjahr

Der Verein arche noVa – Initiative für Menschen in Not geht mit schweren Aufgaben in sein 25. Jahr. Brennpunkt Nummer eins bildet das Projekt in Syrien.

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Quelle: PR

Dresden. Der Verein arche noVa – Initiative für Menschen in Not geht mit schweren Aufgaben in sein 25. Jahr. Brennpunkt Nummer eins bildet das Projekt in Syrien. „Der Hilfsbedarf ist riesig. Es kommen immer mehr Bewohner aus dem Osten der Stadt mit nichts anderem als dem, was sie tragen können, in unserem Projektgebiet an,“ sagt Yvonne Stephan von arche noVa. „Deshalb will unser dort Team zusätzliche Hilfsgüter verteilen.“ Abgegeben werden unter anderem Nahrungsmittel, Matratzen und Decken.

arche noVa leistet seit 2012 in Nordsyrien humanitäre Hilfe. Das Projekt soll es Yvonne Stephan zufolge auch 2017 geben. Aktuell verteilt arche noVa monatlich Lebensmittelpakete an 17 000 Bedürftige und täglich Brot an 36 500 Menschen. Über 5 800 Kinder bekamen Winterkleidung. Außerdem erhalten seit diesem Sommer 8000 syrische Kinder an neun Schulen dank arche noVa regulären Schulunterricht. Ali Raslan ist einer von ihnen. Der Zwölfjährige ist mit seiner Familie aus Palmyra geflohen. „Egal, wie weit der Weg auch ist und wie lange ich laufen muss, ich will trotzdem zur Schule gehen“, berichtet er. Viele Tausend andere „Kriegskinder“ gehen dagegen nicht oder nicht mehr zur Schule.

Luftangriffe haben die Arbeit von arche noVa im Laufe des Jahres immer wieder gefährdet. Verteilstationen mussten deshalb in andere Orte verlagert, Aktionen verschoben oder ausgesetzt werden. Schwierige Bedingungen herrschen auch im Irak. Hier liegt der Projektschwerpunkt im Bereich Wasser, Sanitär und Hygiene. „Auch im Irak musste arche noVa 2016 auf akute Krisen reagieren. Unser lokales Team ist seit dem Kampf um Mosul in einem neuen Flüchtlingscamp im Einsatz. Im Camp Daquq versorgen wir im Moment 7500 Menschen mit Trinkwasser und kümmern uns um die Sanitäranlagen“, berichtet Yvonne Stephan.

Auf der Agenda von arche noVa stehen zum Jahreswechsel 22 Hilfsprojekte in elf Ländern. Schwerpunkte der Arbeit bildet einerseits die humanitäre Hilfe in Krisengebieten und nach Naturkatastrophen und andererseits nachhaltige Projekte mit dem Schwerpunkt Wasser, Sanitär und Hygiene. Im zu Ende gehenden Jahr erhielt arche noVa etwa 600 000 Euro Spenden. Die Ausgaben werden 2016 voraussichtlich in ähnlicher Größenordnung wie im Vorjahr liegen, als 6,9 Millionen Euro Projektausgaben bilanziert wurden.

Zum Auftakt des Jubiläumsjahrs findet am 2. Januar in der Dreikönigskirche ein Benefizkonzert zugunsten des Syrienprojektes von arche noVa statt. 130 Künstler spannen einen Bogen von Klassik bis Jazz und von Tanz bis Lesung. Veranstalterin ist die Musikerin und Komponistin Silke Fraikin. Durch den Abend führen Anna-Katharina Muck und Thomas Stecher.

Von DNN

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