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Lokales Dresdner Zoo kämpft Papierkrieg um Duisburger Koalas
Dresden Lokales Dresdner Zoo kämpft Papierkrieg um Duisburger Koalas
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18:21 09.09.2015
Bald könnten Koalas den Dresdner Zoo bereichern. Quelle: Corbis

„Jeder Koala auf der Welt ist Eigentum der Australischen Regierung. Wir mussten erst eine Fülle von Voraussetzungen in der Haltung nachweisen bis wir aus Australien die Genehmigung erhalten haben, Koalas zu halten“, sagt der Zoologische Leiter der Dresdner Zoos Wolfgang Ludwig. So musste nicht nur das passende Gehege mit ausreichend Platz und der richtigen Luftfeuchtigkeit nachgewiesen werden. Auch die Qualifikation der Angestellten spielte in dem Genehmigungsverfahren eine große Rolle. Da passt es, dass seit Anfang des Jahres der Tierarzt und Koalaexperte Dimitri Widmer im Dresdner Zoo arbeitet. Insgesamt hat das Genehmigungsverfahren der Australischen Regierung drei Monate in Anspruch genommen.

Trotzdem dürfen die Duisburger Koalas immer noch nicht nach Dresden kommen, denn der  Zoo in San Diego in den USA hat auch noch ein Wörtchen mitzureden. Im Jahr 1925 wurden hier die ersten Koalas außerhalb von Australien in einem Zoo zur Schau gestellt. Damals hat die Australische Regierung einen Vertrag mit der Einrichtung geschlossen, die seitdem wie ein „Strohmann“ über die Haltung der Koalas weltweit wacht. „Erst wenn der Zoo in San Diego grünes Licht gibt, können wir die Tiere aus Duisburg überführen“, sagt Ludwig und hofft, dass das noch in diesem Jahr passieren wird.

Genug zu fressen hätten die Beuteltiere in Dresden in jedem Fall. In einer Pirnaer Gärtnerei wachsen bereits seit 2009 rund 900 Eukalyptuspflanzen.

Hauke Heuer

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