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Dresdner Zoo freut sich über drei neue Humboldt-Pinguine

Zootiere Dresdner Zoo freut sich über drei neue Humboldt-Pinguine

Der Dresdner Zoo freut sich über drei neue Humboldtpinguine, die vom Vogelpark Marlow überführt wurden und seit dem 11. Oktober gemeinsam mit den fünf anderen schwarz-weißen Frackträger im Außengelände leben.

Bisher waren es fünf, nun sind es acht: Im Dresdner Zoo leben seit Mittwoch drei neue Pinguine.

Quelle: Tino Plunert

Dresden. Der Dresdner Zoo freut sich über drei neue Humboldtpinguine, die vom Vogelpark Marlow überführt wurden und seit Mittwoch gemeinsam mit den fünf anderen schwarz-weißen Frackträgern im Außengelände leben. Die ersten beiden Tage nach ihrer Ankunft blieben die drei Neuzugänge zur Eingewöhnung im Haus.

Die beiden Weibchen, geboren im Februar 2012, und das männliche Tier, geschlüpft im Dezember 2011, sind von ihren fünf Artgenossen im Zoo Dresden daran zu unterscheiden, dass sie als Markierung farbige Perlen statt farbige Kabelbinder am Flügel tragen. „Obwohl jeder Humboldtpinguin eine ganz einzigartige natürliche Zeichnung am Brustgefieder trägt, sind die Tiere durch die farbige Flügelmarkierung im Zoo schneller identifizierbar“, erklärt Kurator Matthias Hendel. Man habe die Tiere nach Dresden geholt, um die Artenzüchtung voranzubringen. „Fünf Pinguine waren einfach zu wenig“, erklärte Hendel dazu.

Im Dresdner Zoo waren 2013 bis Anfang 2015 zahlreiche Humboldtpinguine verendet. Auch als der Zoo das Gehege grundlegend reinigte und im Juli 2013 insgesamt acht neue Tiere aus anderen Zoos aufnahm, starben weitere Tiere aufgrund einer damals ungeklärten Infektion. Heute sei es „relativ naheliegend“, dass damals eine „hohe Keimbelastung im Becken“ der Auslöser war, äußerte sich der Kurator – erwiesen ist dies jedoch nicht.

Man habe allerdings seit dem Einsatz einer neuen Chlorierung, die seit Anfang 2015 zusätzlich zum Beckenfilter gegen Keime eingesetzt wird, keine neuen Tode von Pinguinen mehr verzeichnet. Die Menge der Chlorierung sei mit 0,1 Milligramm pro Liter zwar nur sehr gering, aber dafür äußerst effektiv. Außerdem wurde ein Wärmetauscher angebracht, der die Wassertemperatur das gesamte Jahr lang konstant bei 17 Grad hält.

Ab dem kommenden Frühjahr soll außerdem das neu sanierte Pinguin-Café fertiggestellt und für Besucher zugänglich sein. Der Rohbau ist seit Ende September fertig, im November beginnt nun der Innenausbau. Das Raumdesign soll ganz im Zeichen der gefiederten Frackträger stehen. Die farbliche Gestaltung wird thematisch passend Schwarz-Weiß sein und die Räumlichkeiten mit Gestaltungselementen, die Eisschollen gleichen, verziert werden. Von dort aus können Besucher dann ebenfalls die acht Humboldtpinguine betrachten.

Von Katharina Jakob

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