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Lokales Dresdner Vorkriegs-Stadtansicht auf Porzellan
Dresden Lokales Dresdner Vorkriegs-Stadtansicht auf Porzellan
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18:20 13.10.2018
Dresdner Stadtansicht vor 1945. Die zwei Türme rechts neben der Hofkirche gehören zu der Sophienkirche. Quelle: Repro: Catrin Steinbach
Dresden

Diese Ansicht von Dresden, die die Stadt vor 1945 zeigt, ist auf Fliesen gemalt. „Es handelt sich um eine Unterglasurmalerei“, sagt DNN-Leser Klaus Reichel. Der 78-jährige Dresdner ist seit den 1960er Jahren Besitzer dieses Frieses und eines weiteren, der die Stadt München zeigt. Beide Fliesenbilder sind jeweils etwa 1,25 Meter lang, 35 Zentimeter hoch und – da in Gips beziehungsweise in Beton eingelegt – entsprechend schwer.

Reichel vermutet, dass die Bilder aus der Porzellanmanufaktur Freital stammen. Er selbst arbeitete dort von 1961 bis 1972 als Ofenmaurer und dann noch einmal von 1989 bis 1992 als Masseaufbereiter, wie er erzählt. Die Fliesenbilder habe er – gewissermaßen als Lohn – für gärtnerische Dienstleistungen bei der damals hochbetagten Frau Kuntzsch bekommen. Karl August Kuntzsch hatte nach dem Tod von Fabrikgründer Carl Gottlieb Thieme 1888 die Firma übernommen. Das lässt sich auf der Internetseite der Stadt Freital nachlesen.

Klaus Reichel wünscht sich zum einen, dass mehr Menschen diese Fliesenbilder betrachten können. Zum anderen würde er gern mehr über Herkunft der Friese erfahren. Diese wurden offenbar von einem „Menzel“ gemalt. Denn auf dem Münchner Bild – von der Malweise dem Dresdner sehr ähnlich – ist eine entsprechende Signatur. Wer mehr weiß, kann sich an die Redaktion der DNN wenden.

Von cat

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