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Lokales Dresdner Veranstalter ziehen Bilanz unter den Sommer 2014
Dresden Lokales Dresdner Veranstalter ziehen Bilanz unter den Sommer 2014
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17:36 09.09.2015
Für die DNN ließen Dresdner Veranstalter das Sommerwetter Revue passieren. Quelle: dpa
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Staatliche Kunstsammlungen Dresden:

„Unsere Museen sind international renommiert und so attraktiv, dass sie Kunstinteressierte aus nah und fern unabhängig vom Wetter anziehen“, erklärt Anja Priewe von der Abteilung Presse und Kommunikation der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD). Mit den großen Sonderausstellungen „Otto Dix. Der Krieg – Das Dresdner Triptychon“ und „Nach Ägypten! Die Reisen von Max Slevogt und Paul Klee“ im Albertinum sowie „Die Dinge des Lebens/ Das Leben der Dinge“ im Residenzschloss hätten die SKD ihren Besucherinnen und Besuchern ein abwechslungsreiches Sommerprogramm angeboten, das diese gut angenommen hätten. „Insbesondere unsere museumspädagogischen Begleitprogramme erfreuten sich großer Beliebtheit“, fährt Priewe fort.

Bei einzelnen Museen, beispielsweise dem Historischen Grünen Gewölbe, habe man im August jedoch deutlich höhere Besucherzahlen im Vergleich zum Juli, der hinter den Erwartungen zurückgeblieben sei, verzeichnet. Die Zahlen im Juli könnten vermutlich auf das Sommerwetter mit hohen Temperaturen zurückgeführt werden. „Ob der Anstieg im August auf das schlechte Wetter zurückzuführen ist, kann man jedoch nur mutmaßen, weil keine Befragung durchgeführt wurde, aus welcher Motivation heraus die Besucher an den jeweiligen Tagen in unsere Museen gekommen sind“, sagt Priewe abschließend.

Parkeisenbahn:

„Der Sommer ist seit einigen Wochen frühzeitig beendet, die Temperaturen waren in diesem Jahr eher unterdurchschnittlich, die Hauptferienzeit empfanden sicherlich viele als zu kalt und zu nass“, erklärt Andrea Dietrich, Schlossleiterin bei der Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH. Trotzdem könne die Dresdner Parkeisenbahn im Sommer 2014 auf zahlreiche Besucher zurückblicken, denn wenn sich die Temperaturen zwischen 23 und 26 Grad bewegten, kämen viele Besucher zu einer Fahrt mit der Parkeisenbahn durch den Großen Garten. „Wir bei der Parkeisenbahn sprechen dann vom Parkbahn-Wetter“, erzählt Dietrich. Von diesen warmen Tagen habe es im Sommer 2014 glücklicherweise doch einige gegeben. Bewegten sich dagegen die Temperaturen um die 30 Grad, begäben sich die Leute eher zu einer Erfrischung ins Freibad als zur Parkbahn.

Filmnächte am Elbufer:

„Das Wetter hat für die Filmnächte am Elbufer in diesem Jahr gut mitgespielt. Am wichtigsten war vielleicht, dass uns die Elbe gnädig war und in ihrem Bett geblieben ist. Wir mussten keine Veranstaltung absagen, was sich auch in den positiven Besucherzahlen ablesen lässt“, erklärt Jörg Polenz, Geschäftsführer des Veranstalters PAN GmbH. In der 24-jährigen Geschichte habe man das zweitbeste Ergebnis verbuchen können. Zwar seien die letzten beiden Wochen nicht gerade hochsommerlich gewesen, ansonsten hätte man vielleicht wieder auf Rekordjagd gehen können. „Dass wir dennoch so nah am Rekordjahr 2013 dran gewesen sind, freut uns daher umso mehr“, sagt Polenz.

Zoo Dresden:

Im Zoo Dresden ist man mit dem diesjährigen Sommerwetter zufrieden. „Für uns war das Wetter optimal“, erklärt die Verantwortliche für das Marketing Kerstin Eckart. Mit den relativ konstanten Temperaturen habe in diesem Sommer bestes Zoo-Wetter geherrscht. Da es nicht so heiß gewesen sei, hätten sich weniger Leute auf den Weg zum Badesee gemacht und stattdessen den Zoo als Ausflugsziel genutzt.

„Die gelegentlichen Regenschauer waren kein Problem, da wir unsere Tierhäuser haben, in denen sich die Besucher unterstellen und das Ende des Regens abwarten können, um danach ihren Zoobesuch fortzusetzen“, sagt Eckart. Alles in allem habe sich das Wetter positiv auf die Besucherzahl ausgewirkt. Diese wiesen im Vergleich mit dem Sommer des letzten Jahres eine bessere Tendenz auf.

Palais-Sommer:

„Das Sommerwetter spielte dem Palais-Sommer zunächst richtig in die Hände. Bis zur Halbzeit waren wir vom Wetter und den Besucherzahlen her mit rund 10.000 Besuchern auf einem überdurchschnittlich guten Kurs“, erklärt der ehrenamtliche Geschäftsführer des Palais-Sommer Jörg Polenz. Nach dem Stadtfest sei das Wetter leider eingebrochen, riesig gefreut habe man sich daher, dass die Yoga-Veranstaltungen und Klaviernächte insgesamt dennoch besser besucht gewesen seien als in der vergangenen Saison. „Daraus beziehen wir auch unsere Motivation für das kommende Palais-Sommer-Jahr: Es tut gut zu wissen, dass die Dresdner den Palais-Sommer und seine Veranstaltungen völlig wetterunabhängig fest in ihren Terminkalendern stehen haben“, fügt Polenz hinzu.

Sabine Schmidt-Peter

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