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Lokales Dresdner Uniklinikum eröffnet Zentrum für Seltene Erkrankungen
Dresden Lokales Dresdner Uniklinikum eröffnet Zentrum für Seltene Erkrankungen
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17:37 09.09.2015
Das Uniklinikum Dresden widmet sich ab sofort auch den „Stiefkindern der Medizin“. Quelle: Leonie Born
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In der ersten Einrichtung dieser Art in Sachsen und der zweiten in den neuen Bundesländern werden Patienten mit unklarer oder auch unbekannter Diagnose behandelt.

Eine Krankheit gilt dann als selten, wenn weniger als fünf von 10.000 Personen davon betroffen sind. Ausgehend von rund 8000 Formen seltener Erkrankungen gibt es allein in Deutschland schätzungsweise vier Millionen Betroffene. In 80 Prozent der Fälle sind sie genetisch bedingt. Als Beispiele gelten unter anderem die Bluterkrankheit und bestimmte Formen der Epilepsie.

„Wenn eine Erkrankung nur wenige hundert Menschen oder gar nur einzelne Familien betrifft, stellt das die Medizin vor große Herausforderungen. Deshalb stand es für das Universitätsklinikum außer Frage, im Sinne des vor einem Jahr beschlossenen Nationalen Aktionsplans für Menschen mit Seltenen Erkrankungen ein entsprechendes Zentrum zu gründen, um die Abläufe von Diagnose und Therapie zu optimieren“, erklärte Prof. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand der Uniklinik.

Am USE sind 17 Kliniken, Institute und Zentren des Uniklinikums beteiligt. Sie bündeln ihre medizinische Expertise fachübergreifend, um diese den betroffenen Patienten zur Verfügung stellen zu können. Damit sollen die Wege zur richtigen Diagnose verkürzt, eine kompetente Beratung sicher gestellt und Zugangswege zu bestmöglichen Therapien angeboten werden.

cg

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