Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
Google+
Dresdner Uniklinikum bündelt altersmedizinische Expertise

Ambulanz für ältere Patienten startet Dresdner Uniklinikum bündelt altersmedizinische Expertise

Am UniversitätsCentrum für Gesundes Altern (UCGA) des Dresdner Uniklinikums startet am Mittwoch Sachsens erste universitäre Ambulanz für ältere Patienten. Ab sofort arbeiten Spezialisten aus den Bereichen Innere Medizin, Psychiatrie und Neurologie zusammen, um betagte, mehrfach erkrankte Personen bestmöglich versorgen zu können.

Voriger Artikel
Neue Ambulanz für ältere Patienten
Nächster Artikel
Informationsveranstaltung: Neubau der B6 in Cossebaude

Prof. Markus Donix, Prof. Lorenz Hofbauer und Prof. Andreas Hermann (v.l.) arbeiten zusammen, um die Versorgung von betagten Menschen zu verbessern.

Quelle: Uniklinikum

Dresden. Am UniversitätsCentrum für Gesundes Altern (UCGA) des Dresdner Uniklinikums startet am Mittwoch Sachsens erste universitäre Ambulanz für ältere Patienten. Ab sofort arbeiten Spezialisten aus den Bereichen Innere Medizin, Psychiatrie und Neurologie zusammen, um betagte, mehrfach erkrankte Personen bestmöglich versorgen zu können. Vor allem Patienten, die unter Beschwerden oder bereits diagnostizieren Erkrankungen in mindestens zwei der drei Fachbereiche leiden, sollen hier Hilfe erhalten.

„Das UniversitätsCentrum ist nicht für Erkrankungen gedacht, welche durch die haus- und fachärztliche Betreuung bereits heute gut behandelbar sind“, erklärt Prof. Andreas Hermann, Bereichsleiter der Abteilung neurodegenerative Erkrankungen. Vielmehr sei die Ambulanz für Patienten geeignet, die an parallel auftretenden Erkrankungen leiden und eine fach- und kompetenzübergreifende Zusammenarbeit der Ärzte benötigen.

So sind etwa Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder eine Diabetes mellitus nur schwer zu behandeln, wenn der Patient zusätzlich an Demenz leidet. Um eine individuelle Behandlungsstrategie zu finden, arbeiten Internisten deshalb mit der Universitäts-Gedächtnisambulanz zusammen. „Im Rahmen regelmäßiger Fallkonferenzen können innerhalb der Ambulanzen Einschätzungen ausgetauscht werden – ein nicht unerheblicher Vorteil für die Patienten, deren Erkrankungen beim Facharzt getrennt voneinander behandelt werden. Hier fehlt oft der Überblick über parallel stattfindende Behandlungen“, sagt Prof. Markus Donix, Leiter der Gedächtnisambulanz.

Weitere Synergieeffekte entstehen zudem durch den Austausch der UCGA-Experten mit der Universitätsambulanz für Bewegungsstörungen, die zur Klinik der Neurologie gehört, sowie mit der Osteoporose-Ambulanz, wo Betroffene medikamentös eingestellt und betreut werden.

Von Christin Grödel

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lokales
18.02.2018 - 15:58 Uhr

Stefan Schramm hat sich die Leistung der Schwarz-Gelben beim wichtigen 1:0-Heimerfolg gegen den SSV Jahn Regensburg genau angesehen und Noten verteilt.

mehr
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.