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Lokales Dresdner Theologen protestieren gegen rechtes Gedankengut in Kirchenräumen
Dresden Lokales Dresdner Theologen protestieren gegen rechtes Gedankengut in Kirchenräumen
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11:46 01.03.2016
Auch die erste Dialogveranstaltung in der Kreuzkirche wird von den Initiatoren des Briefes kritisiert. Quelle: Archiv
Dresden

Kein Platz für Fremdenfeinde und Rassisten in Kirchenräumen: In einem offenen Brief haben neun Theologen aus Dresden und Moritzburg kritisiert, dass bei Veranstaltungen in Kirchen immer öfter menschenfeindliche Äußerungen unwidersprochen getätigt werden. Pfarrer und Gemeindeleiter sollten Sorge tragen, dass Fremdenfeinde in der Kirche nicht zu Wortführern werden.

Monika Scheidler, Professorin am Institut für katholische Theologie der TU Dresden, nennt dabei unter anderem den „Strehlener Bürgerdialog“, bei dem Anhänger der Pegida-nahen Gruppierung „Strehlen wehrt sich gegen Politikversagen“, die laut Scheidler rechtsextreme Einstellungen vertreten, ihre Propaganda verbreiten konnten. Auch die erste Dialogveranstaltung mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert in der Kreuzkirche sei problematisch gewesen, so die Theologin. Bei der zweiten Auflage hätten die Moderatoren hier aber schon deutlich besser eingegriffen.

Laut den Initiatoren des Briefes dürften Christen nicht neutral bleiben, wenn Flüchtlinge pauschal diskreditiert werden. Für Veranstaltungen zu gesellschaftspolitischen Themen seien Kirchenräume zwar durchaus geeignet, aber nur dann, wenn die Veranstalter und Christen vor Ort für Demokratie und Rechtsstaat einstehen, statt still am Rande zu sitzen.

Von sl

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