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Lokales Dresdner Studenten erhalten Preis für neuartige Baumethoden und Umbau von Stadtteil
Dresden Lokales Dresdner Studenten erhalten Preis für neuartige Baumethoden und Umbau von Stadtteil
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18:56 21.04.2017
Symbolbild. Quelle: dpa
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Dresden

Für seinen Entwurf einer freitragenden Halle wird der TU-Student Alexander Schuhmann mit dem Kurt-Beyer-Preis für herausragende Diplomarbeiten ausgezeichnet, teilte die Universität mit. Der mit 5000 Euro dotierte Kurt-Beyer-Preis wird in diesem Jahr bereits zum 21. Mal von der Fakultät Bauingenieurwesen verliehen. Seit 1996 stiftet die Hochtief AG das Preisgeld für die Auszeichnung, mit der bisher 48 Absolventen bzw. Promovenden der TU Dresden ausgezeichnet worden sind. Schumann hat in seiner Diplomarbeit eine doppelt gekrümmte Schale entwickelt, die aus einzelnen vorgefertigten Textilbetonsegmenten, Rautenstäben und einer sich zwischen den einzelnen Rauten befindlichen Textilbetonschicht besteht. Sein Entwurf zeigt, dass ein Wandel weg vom massiven hin zu einem leichten und energieeffizienten Bauen durch Einsatz von Carbonbeton vollzogen werden kann. Auf diese Weise können schlanke und filigrane Tragelement konzipiert werden. Neben dem Einsatz bei Fassadenelementen und Verstärkungsmaßnahmen für bestehende Gebäude ist Carbonbeton als Tragelement für Flächentragwerke wie Schalen, Faltwerke und Gitterschalen prädestiniert.

Ebenfalls Preisträger ist Maximilian Kunze von der Fakultät Architektur. Er erhält ihn für seine Diplomarbeit: „Leipziger Bahnhof und Leipziger Vorstadt Dresden”. Kunze entwickelte in seiner Arbeit auf den vorhandenen historischen Spuren einen Entwurf für den neuen Stadtteil unter der Einbeziehung der bestehenden Bebauung, die restauriert, umgebaut und durch neue Gebäude zu einem Stadtteil ergänzt wird. Sein architektonisches Konzept schreibt die Grundcharakteristik des Ortes fort und entwickelt ihn auf einem selbst erarbeiteten, dreiphasigen Projektentwicklungsszenario weiter.

Von DNN

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