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Lokales Dresdner Student Landolf Ahnfeld vertritt Deutschland beim Hyatt Student Prize in Paris
Dresden Lokales Dresdner Student Landolf Ahnfeld vertritt Deutschland beim Hyatt Student Prize in Paris
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12:00 12.01.2018
Der angehende Hotelmanager Landolf Ahnfeld von der SRH Hotelakademie Dresden steht als einziger Student einer deutschen Hochschule im Finale des Hyatt Student Prize in Paris. Quelle: Anja Schneider
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Dresden

Vielleicht kommt der international beste Studierende im Bereich Hotelmanagement schon bald aus Dresden. Landolf Ahnfeld von der SRH Hotelakademie Dresden fährt zum Finale des Hyatt Prize nach Paris. Dort stellt er sich am 14. und 15. Januar seinen zehn Konkurrenten. Die Hyatt Hotels & Resorts zeichnen bereits zum zehnten Mal die weltweit talentiertesten Studierenden der Hotellerie aus. Landolf steht als einziger Student einer deutschen Hochschule im Finale. Und auch die SRH Hotelakademie Dresden hat zum ersten Mal überhaupt einen Bewerber ins Rennen geschickt. „Dass es auf Anhieb so gut geklappt hat, freut uns natürlich sehr“, sagt Katja Solbach, Mitarbeiterin der SRH. Landolf befindet sich derzeit im siebten und letzten Semester seines Studienganges „Internationales Hotelmanagement“. Ein Video musste er bereits einreichen, so wurde er für das bevorstehende Finale ausgewählt. Dafür bereitet sich der 23-Jährige nun aber nicht vor: „Ich werde einfach authentisch sein“, erzählt er gelassen.

Das Interesse für die Hotellerie kommt bei Landolf nicht von ungefähr. Seine Eltern betreiben ein kleines Hotel mit Restaurant an der Ostseeküste. Auf Rügen ist er groß geworden, mitten in einem beliebten Urlaubsziel also. Ob er den Familienbetrieb einmal übernehmen wird, steht noch nicht fest. „Meine Eltern machen mir da überhaupt keinen Druck. Ich werde erst einmal sehen, wohin mich der Weg nach dem Studium führt“, sagt der ambitionierte Student. Erfahrungen sammelte er bereits in Italien, Prag, Hamburg, Bremen und natürlich in Dresden. Dass es im Ausland manchmal anders läuft, lernte er in Italien: „Ich wurde sehr herzlich aufgenommen, allerdings machte sich schon die andere Mentalität bemerkbar. Es lief einfach alles etwas entspannter und man musste länger warten“, erzählt er von seiner Zeit auf der Monte Isola. Nach dem Studium könnte er sich vorstellen, im Norden zu arbeiten, am liebsten aber in Deutschland.

25 auf Hotelmanagement spezialisierte Hochschulen werden jedes Jahr aufgefordert, ihre besten Studenten für den Hyatt Prize zu nominieren. Landolf wurde aufgrund seiner ausgezeichneten Leistungen ausgewählt. Disziplin und Ehrgeiz lernte er bereits zu Schulzeiten, denn er besuchte ein Sportinternat in Neubrandenburg. Zehn bis elf Trainingseinheiten im 400 und 800 Meter Lauf standen dort auf dem Wochenplan. Doch ein Knorpelschaden am Knie trübte die Hoffnung auf eine sportliche Karriere. Er machte noch sein Abitur am Internat und wählte anschließend den Weg in die Hotellerie. Am 13. Januar macht sich Landolf auf den Weg nach Paris. Die Preise für den Gewinner können sich sehen lassen. Neben einer Baccarat Kristall Trophäe, 1 000 Euro und einem Besuch in der Hyatt Zentrale Chicago winken Kontakte zu einem hochkarätigen Branchennetzwerk. Und diese kann Landolf bereits während der Finaltage knüpfen. Vor einer siebenköpfigen Jury mit namhaften Größen aus der Hotelbranche – beispielsweise Laurent Cintrat, Vice President Customers Corporate Danone – muss der Student Führungsqualitäten, Persönlichkeit und Erfahrung unter Beweis stellen.

Ein Studium im Hotelmanagement an der Dresdner Hotelakademie ist von Internationalität geprägt. Insgesamt werden acht Fremdsprachen angeboten, darunter Spanisch, Französisch, Russisch, Chinesisch und natürlich Englisch. Landolf entschied sich für Englisch und Französisch. An Verständigungsschwierigkeiten kann es am Wochenende in Paris also schon einmal nicht scheitern.

Von Lisa-Marie Leuteritz

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