Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Lokales Dresdner Stollenbäcker treten zur öffentlichen Prüfung an
Dresden Lokales Dresdner Stollenbäcker treten zur öffentlichen Prüfung an
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:39 09.09.2015
Der Stollentest in Dresden mit Stollenmädchen Luise Fischer Bäckermeister Bernd Richter. Quelle: dpa
Anzeige

„Geprüft wird nach vier Kriterien und strengen Maßstäben“, erklärte der Geschäftsführer des Schutzverbandes Dresdner Christstollen, René Groh, am Freitag. Bei der Prüfung dabei war das Stollenmädchen Luise Fischer.

Die Prüfer bewerten die äußere und innere Beschaffenheit des Stollens sowie Geruch und Geschmack. Nur wer die strengen Anforderungen erfüllt, bekommt das goldene Gütesiegel. Die etwa 130 Bäckereien und Konditoreien müssen damit rechnen, in ihren Backstuben auch unangekündigt Besuch von den Prüfern zu bekommen. Insgesamt werden in diesem Jahr mehr als drei Millionen Dresdner Christstollen gebacken. Tabu sind dabei Margarine, künstliche Aromen oder Konservierungsstoffe.

Bezogen auf die Mehlmenge muss ein echter Dresdner Christstollen mindestens 65 Prozent Rosinen, 50 Prozent Butter, 20 Prozent Orangeat und Zitronat sowie 15 Prozent bittere und süße Mandeln enthalten. Welche Gewürze verwendet werden oder ob die Rosinen etwa in Rum eingelegt sind, bleibe jedem Bäcker selbst überlassen, hieß es.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Einmal tief in den Mais-Sack gegriffen und dem Stall-Vieh ein paar Handvoll in die Krippe geworfen war gestern: Der Bauer von heute füttert seine Kühe computergestützt.

09.09.2015

„El Tauscho“ ist wieder da. Auf der Schönbrunnstraße in der Dresdner Neustadt steht der Tauschbox-Schrank wieder seit der letzten Woche.

09.09.2015

Positive Zahlen für die Landeshauptstadt: Dresden hat nach den jüngsten Daten so wenige Hartz-IV-Empfänger wie noch nie in den vergangenen zehn Jahren. Erstmals profitiert von der positiven Gesamtentwicklung auch die Altersgruppe von 60 bis 64 Jahren.

09.09.2015
Anzeige