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Dresdner Stadtkonzern fährt einen Rekordgewinn ein

81,1 Millionen Euro Dresdner Stadtkonzern fährt einen Rekordgewinn ein

Der städtische Konzern Technische Werke Dresden hat im Geschäftsjahr 2017 einen Rekordgewinn erwirtschaftet. Das Plus beträgt nach ersten Prognosen 81,1 Millionen Euro und soll vor allem in die Tilgung von Krediten fließen. Das meiste Geld spielten die Energieversorger DREWAG und ENSO ein.

Das Kraftwerk Nossener Brücke versorgt Dresden mit Strom und Fernwärme.

Quelle: Tanja Tröger

Dresden. Der städtische Konzern „Technische Werke Dresden“ (TWD) hat das Geschäftsjahr 2017 mit einem Rekordergebnis abgeschlossen. Die Holding, zu der zahlreiche städtische Unternehmen wie die „Drewag – Stadtwerke Dresden“, die „Enso Energie Sachsen Ost AG“, die Stadtreinigung Dresden, die „Dresden IT GmbH“, die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) und die Dresdner Bäder GmbH gehören, erzielte nach ersten Prognosen einen Gewinn in Höhe von 81,1 Millionen Euro. Geplant waren nach Angaben, die den DNN vorliegen, ursprünglich 53,6 Millionen Euro. Diese Gewinnerwartung wurde um 27,5 Millionen Euro übertroffen.

Verantwortlich für das dicke Plus sind vor allem die Energieversorger, die deutlich höhere Umsätze als geplant erwirtschafteten. So konnte die Drewag ihren 2016 erzielten Gewinn von 92 Millionen Euro um 2,8 Millionen Euro übertreffen und laut Prognose 2017 einen Rekordgewinn von 94,8 Millionen Euro erwirtschaften. Geplant war für das Geschäftsjahr 2017 ein Gewinn von 70,9 Millionen Euro, dieser Wert wurde um fast 24 Millionen Euro übertroffen.

Die Drewag-Geschäftsführung betont in ihrem vorläufigen Bericht, dass vor allem einmalige Sondereffekte zu dem Rekordgewinn geführt haben. So seien für mehrere Risiken Rückstellungen gebildet worden, die dann nicht beansprucht wurden. Geringere Steuerzahlungen als erwartet und höhere Netznutzungsentgelte hätten zusätzlich zu dem außerordentlich guten Ergebnis beigetragen. In einer mittelfristigen Prognose war die Geschäftsführung 2016 noch davon ausgegangen, dass der Gewinn der Drewag um zehn Millionen Euro pro Jahr sinken könnte.

Die Drewag-Geschäftsführung schlägt vor, einen Großteil des Gewinns für die Tilgung von Krediten zu verwenden. Mit dem Geld sollen auch neue Rücklagen gebildet werden. Beim Ergebnis der TWD kommen auch die deutlich gestiegenen Fahrgastzahlen der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) zur Geltung: Wegen der zusätzlichen Einnahmen musste der Konzern nicht wie geplant den Öffentlichen Personennahverkehr mit 40 Millionen Euro subventionieren: Die DVB erwirtschafteten nur einen Verlust von 38 Millionen Euro. Die Dresdner Bäder GmbH wurde im vergangenen Jahr von der TWD den Zahlen zufolge mit 13,5 Millionen Euro subventioniert.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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