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Dresden Lokales Dresdner Sportschule bekommt eigene Sporthalle
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14:35 17.01.2017
Quelle: Archiv
Dresden

Allerhöchste Zeit wurde es: Am 18. Januar übergibt Kultusministerin Brunhild Kurth (CDU) Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) einen Fördermittelbescheid über knapp eine Million Euro für den Bau einer Einfeld-Sporthalle für die 10. Grundschule an der Struvestraße. In die Grundschule, muss man wissen, gehen Schüler, die nach der 4. Klasse aufs Sportgymnasium oder in die Sportoberschule wechseln wollen. Grotesk ist, dass ausgerechnet diese sportorientierte Grundschule bislang über keine eigene Halle verfügt, so dass die Kinder auf umliegende Schulsporthallen ausweichen müssen. Der Neubau war Eltern und Schülern seit Jahren versprochen worden (DNN berichteten).

Drei Millionen Euro kosten die neue Einfeldsporthalle und die Sanierung der Schulsport- und Außenanlage insgesamt. Gebaut werden soll auf einem Teil des Schulgeländes und auf dem benachbarten Parkplatz. Das Schulgebäude selbst wurde in den Jahren 2012 bis 2014 saniert. Die Baukosten in Höhe von 1,5 Millionen Euro sind mit Mitteln aus dem Förderprogramm „Stadtumbau-Ost“ unterstützt worden.

194 Kinder besuchen derzeit die 10. Grundschule. Unterrichtet werden sie in acht Klassen von zwölf Lehrern. Viele Schüler treiben Leistungssport unter anderem im Turnen, Schwimmen, Eiskunstlauf, Fußball, Shorttrack und Wasserspringen. Die Schule kooperiert mit verschiedenen Sportvereinen der Region.

Nach Ansicht des CDU-Landtagsabgeordneten Patrick Schreiber, der sich seit 2011 vehement für den Neubau eingesetzt hatte, wie er sagt, haben „die Stadtverwaltung und die rot-rot-grüne Stadtratsmehrheit in den letzten Jahren einfach falsche Prioritäten gesetzt“. Im städtischen Doppelhaushalt für 2015/16 sei das Bauvorhaben zurückgestellt worden.

Nicht nur die 10. Grundschule, sondern auch die Schule für Erziehungshilfe „Erich Kästner“ an der Zinzendorfstraße bekommt heute einen Fördermittelbescheid über drei Millionen Euro. Mit insgesamt 120 Millionen Euro werden Schulbauvorhaben in Sachsen im Doppelhaushalt 2017/18 aus dem landeseigenen Fördertopf unterstützt.

Von Katrin Richter

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