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Dresden Lokales Dresdner Sportler fordern ihr Recht
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18:08 21.06.2018
Gruppenbild mit Sportbürgermeister Peter Lames (Mitte/rechts), Sören Glöckner (Mitte links), Stadträten und Vereinsvorsitzenden vor der Goldenen Pforte. Quelle: Anja Schneider
Dresden

Die Vorsitzenden oder Geschäftsführer von 13 Dresdner Sportvereinen oder –institutionen haben sich in einem offenen Brief an Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP), Sportbürgermeister Peter Lames (SPD) und die Mitglieder des Stadtrates gewandt und ein deutliches Bekenntnis für den Sport in der Landeshauptstadt gefordert. „Die Zeit ist reif“, heißt es in dem Schreiben, das mehrere Vereinsvorsitzende am Donnerstagnachmittag vor der Sitzung des Sportausschusses dem Sportbürgermeister übergaben.

„Wir erkennen das Bemühen ausdrücklich an und sind beeindruckt von den Plänen, den Ostrapark zu erweitern und das Heinz-Steyer-Stadion auszubauen“, erklärte Sören Glöckner, Präsident der Dresden Monarchs. Verwaltung und Stadtrat müssten aber auch dafür sorgen, dass im Doppelhaushalt 2019/2020 und in der mittelfristigen Finanzplanung bis 2024 die Mittel für Sanierungen und Neuinvestitionen der Vereine eingestellt werden. Auch die strukturelle Unterfinanzierung bei der konsumtiven Sportförderung sollte abgebaut werden.

Lames verwies darauf, dass der Stadtrat im aktuellen Haushalt zwei Millionen Euro zusätzlich pro Jahr für den Sportetat beschlossen hat. „Diese zusätzlichen Mittel wollen wir fortschreiben“, kündigte er an. Auch die neue Sportförderrichtline sei vorteilhaft für die Vereine. „Ich bin zuversichtlich, dass wir die Mehrheiten für den Sport im Stadtrat finden.“

Anke Wagner, Sportpolitikerin der CDU, erklärte, sie befürworte die Initiative. „Es ist richtig, dass sich die Vereine zusammenschließen. Sie stoßen bei uns auf offene Ohren und Arme.“ Torsten Schulze, sportpolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen, erklärte: „Das größte Problem bei den Sportinvestitionen ist es, die zur Verfügung stehenden Mittel zu verbauen.“ Hier sei auch die Verwaltung gefordert, die Genehmigungsverfahren schneller abzuschließen. Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Kristin Sturm lobte Lames, der das Thema intensiv angehe und nach Jahren des Sanierungsstaus den Sport zurück in den Fokus bringe. Auch Tilo Kießling, Finanzpolitiker der Linken, sicherte den Vereinen Unterstützung zu.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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