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Dresden Lokales Dresdner Sparkasse befördert Fintech-Produkt
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13:25 17.02.2017
Das Smartphone ruft immer mehr Finanzdienstleister auf den Plan, die sich als sogenannte Fintechs in das Geschäft traditioneller Banken drängeln.   Quelle: dpa-tmn
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Dresden

 Fintechs machen sich im Geldmarkt breit und lassen Banken schwitzen. Das Geschäftsmodell der altehrwürdigen Geldhäuser gerät nun weiter ins Wanken, denn ein neues Gesetz, das im Entwurf bereits das Bundeskabinett passiert hat, gibt den jungen Finanz-Technologiefirmen ab Januar 2018 Zugang zu Kontodaten der Privatkunden. Mit der Umsetzung der zweiten EU-Zahlungsdienste-Richtlinie (PSD2) wird ein heiliger Gral geschlachtet, denn dieser Durchgriff auf den Kunden ermöglicht Fintechs nun noch mehr Geschäfte an den Banken vorbei.

Traditionelle Geldhäuser sind natürlich nicht untätig. Viele versuchen, mittels feindlicher Umarmung Fintechs in die eigenen Abläufe zu integrieren oder – wie die Commerzbank – selber vergleichbare Plattformen aufzubauen. Die Ostsächsische Sparkasse Dresden, größte Sparkasse in Ostdeutschland, begleitet über ihre Beteiligungstochter SIB unter anderem die Dresdner „Elbe Finanzgruppe GmbH“. Die wiederum nimmt mit ihrem Fintech-Produkt „Rechnung48“ den in der Vergangenheit eher brachliegenden Milliardenmarkt der Freiberufler und Selbstständigen ins Visier, auf dem jährliche Zuwächse von zehn bis 15 Prozent winken.

 „Rechnung48“ ist ein Factoring-Programm, das sowohl online wie auch via App funktioniert. Im Jahr 2015 wurden rund 70 000 Finanztransaktionen abgewickelt, so Geschäftsführer Stefan Kempf. Wer nicht Wochen oder Monate auf die Bezahlung einer Rechnung warten möchte, kann über „Rechnung48“ seine Ansprüche gegen eine Gebühr von 3,97 Prozent des Betrages an die Elbe Finanzgruppe abtreten und erhält schon am nächsten Werktag sein Geld. Übernommen werden Kempf zufolge Rechnungen ab einem Euro, und weil alle Investitionen gründlich geprüft würden, liege die Ausfallquote nahe Null, so der Elbe-Finanzgruppen-Chef.

Das Unternehmen hat inzwischen vier Digital- und Online-Produkte am Start und die SIB Innovations- und Beteiligungsgesellschaft mbH weiter an ihrer Seite. Denn SIB-Chef Christian Müller hat einen bestehenden Unterstützungs-Vertrag erst kürzlich verlängert, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

Von Barbara Stock

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