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Lokales Dresdner Schulnetzplan wird ohne Auflagen genehmigt
Dresden Lokales Dresdner Schulnetzplan wird ohne Auflagen genehmigt
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17:20 09.09.2015

In der Begründung des Kultusministeriums wird die Qualität des Dresdner Schulnetzplans ausdrücklich hervorgehoben. "Sie übertrifft aus formeller Sicht alle bislang vorgelegten Schulnetzpläne im Bereich der Regionalstelle Dresden", heißt es im Schreiben des Kultusministeriums.

Schulbürgermeister Winfried Lehmann (CDU) ist froh, dass das Ministerium ohne Auflagen zugestimmt hat. "Das war bei der Planung der Jahre 2006 und 2007 noch anders", meint er und deutet die Zustimmung "als Zeichen für die gute Kooperation zwischen Kultusministerium, Bildungsagentur und der Stadt als Schulträger". Mit den Neugründungen der 107. Oberschule an der Hepkestraße, der 144. Grundschule an der Micktener Straße, der Grundschule Naußlitz, des Gymnasiums Süd-West in Gorbitz und den zahlreichen Schulneubauten und -erweiterungen wie am Straßenbahnhof Tolkewitz, in Pieschen an der Gehestraße oder am Gymnasium Bürgerwiese setze Dresden den Schulnetzplan konsequent um, so Lehmann.

Im Moment gibt es 134 kommunale Schulen. 20 Schulneubauten und Gesamtsanierungen ehemaliger Schulen für Neugründungen sieht der Schulnetzplan vor. Weitere 33 bestehende Schulstandorte sollen saniert bzw. erweitert werden. 27 Neubauten oder Ersatzneubauten von Schulsporthallen sind geplant oder schon im Bau.

Immerhin erreicht Dresden den derzeitigen Prognosen zufolge erst im Jahr 2024 mit 5550 Schulanfängern den Höchststand. Das sind dann noch einmal rund 1000 Erstklässler mehr als im Jahr 2013. Der nun genehmigte Schulnetzplan trage dieser Entwicklung Rechnung, heißt es. Bis 2017 sei für den Ausbau schulischer Kapazitäten ein Investitionsvolumen von über einer halben Milliarde Euro vorgesehen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 14.01.2015

Katrin Richter

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