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Lokales Dresdner Schulen kämpfen um Sächsischen Schulpreis
Dresden Lokales Dresdner Schulen kämpfen um Sächsischen Schulpreis
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12:03 19.02.2018
Beim vierten Sächsischen Schulpreis versuchen Schulen mit innovativen Projekten zu überzeugen. Quelle: dpa/Armin Weigel
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Dresden

Zwei Dresdner Schulen haben es in die Endrunde des vierten Sächsischen Schulpreises 2018 geschafft. Damit sind das Berufsschulzentrum für Agrarwirtschaft und Ernährung und das Förderzentrum zur Lernförderung „A. S. Makarenko“ unter den letzten zwölf von insgesamt 67 Kandidaten für die sechs Preise, die mit insgesamt 22 000 Euro dotiert sind. Eine Jury nimmt nun die Schulen persönlich in Augenschein und wählt dann die Sieger aus. Die Preise übergibt der Kultusminister Christian Piwarz am 14. Mai feierlich an die Schulen.

Die Schulen konnten sich mit besonderen Projekten für den Sächsischen Schulpreis bewerben. Das Berufsschulzentrum für Agrarwirtschaft und Ernährung versucht mit einem Gartenprojekt unter dem Motto „Gemeinsam nachhaltig wachsen - Garten. Schule. Zukunft.“ zu überzeugen. Der Garten der Nachhaltigkeit soll den theoretischen Unterricht praxisnah begleiten und die Schüler animieren, den Blickwinkel über die eigene Berufsausbildung hinaus zu erweitern. Im Laufe der Ausbildung kommt jeder Schüler mindestens einmal in Kontakt mit dem Garten der Nachhaltigkeit. Dort sollen auch die Schüler des Berufsvorbereitungsjahres (BVJ) und des Berufsgrundbildungsjahres (BGJ) Einblick in die grünen Berufe bekommen. Außerdem bietet der Garten den Lehrern der beiden recht weit voneinander entfernten Schulstandorte Canalettostraße und Altroßthal die Möglichkeit, eng zusammenzuarbeiten und sich fachlich und methodisch auszutauschen. Er wird durch Schüler und Lehrer gemeinsam gepflegt und gestaltet. Wer sich selbst ein Bild von der Ausbildung am BSZ machen will, kann am 3. März von 9 bis 13 Uhr zum Tag der offenen Tür vorbeischauen.

Das Förderzentrum zur Lernförderung „A. S. Makarenko“ begibt sich „auf die Spuren sächsischer Geschichte“.

Neben zahlreichen anderen, gleichzeitig laufenden Projekten, die der Verbesserung der Chancen der Schüler dienen sollen, entwickelte die Schulgemeinschaft das Projekt, mit dem die Schule beweisen möchte, dass auch Schüler einer Schule zur Lernförderung unter entsprechender Anleitung zu tollen Leistungen und Ergebnissen gelangen können. „Wenn wir erfolgreich sein wollen, muss es uns gelingen, Kinder und Jugendliche von dem, was sie tun und damit von sich selbst zu begeistern, sonst sitzen sie die meiste Zeit in der Schule nur ab“, sagt Schulleiter Matthias Kranz, „Persönliches Erleben, Konfrontation mit Herausforderungen und mit Geschichte vor Ort, sich in der Situation beweisen müssen, auf die Kraft der Gruppe vertrauen und dabei Teamgeist und Sinn für das Gemeinwohl entwickeln, Wissen erlangen, Freude empfinden, Interessen und Selbstbewusstsein entwickeln, Stolz auf das Erreichte spüren, Toleranz entwickeln und leben und vieles mehr machen den Sinn unserer Bemühungen und das Ziel der schulischen Arbeit aus.“

Von Anne-Marie Leiblich

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