Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 15 ° wolkig

Navigation:
Google+
Dresdner Schülerteam gehört zu den Besten in Europa

Jugendliche programmieren Lego-Roboter für First-Lego-League Dresdner Schülerteam gehört zu den Besten in Europa

Einen Roboter zu programmieren und ihn allein Aufgaben lösen zu lassen, ist schon eine Herausforderung. Sechs Schüler haben sie angenommen – mit großem Erfolg.

Voriger Artikel
Vollzugsbeamter muss selbst ins Gefängnis
Nächster Artikel
Rot-Grün-Rot sucht für Globus Alternative


Quelle: Anja Schneider

Dresden. Es summt leise, dann fährt der Roboter los und sammelt eine Figur ein, lässt sie in der Ecke des Spielfeldes wieder fallen. „Das wären jetzt 15 Punkte gewesen!“, erklärt Conrad Schweiker, Zehntklässler am Martin-Anderson-Nexö-Gymnasium (Manos). Zusammen mit fünf anderen Schülern hat er in den letzten Monaten unter Anleitung von Lehrer Peter Ehrlich einen Lego-Roboter programmiert.

Anlass war die „FIRST-Lego-League“, kurz FLL. Die Bildungsorganisation Organisation FIRST (For Inspiration and Recognition of Science and Technology – Zur Inspiration und Wahrnehmung von Technik und Wissenschaft) und Lego veranstalten sie weltweit jedes Jahr. Dabei geht es einerseits darum, dass der Roboter den Parcours bewältigt. Doch das sei nur ein Teil des Wettbewerbs, erklärt Anika Lotze, ebenfalls zehnte Klasse. Es gebe auch noch die Kategorien Roboterdesign, Teamwork und die Forschungsarbeit, die jeweils von einer Jury mit Punkten bewertet werden.

Besonders stolz ist die Schülergruppe auf ihre Forschungsarbeit: Sie haben ein Brettspiel entwickelt, bei dem in einem Quiz richtiges und achtsames Verhalten mit Natur und Tieren gelernt wird. Vier Figuren, einige Dutzend bunte Frage-Antwort- und Aktionskarten, ein Spielfeld. Das sei zwar keine komplizierte technische Konstruktion gewesen, räumt Julian ein, aber dafür effektiv. Das Team mit dem Namen „SAP-Rocket“ plant sogar, das Spiel zu veröffentlichen. Ob das in einem Verlag passiert oder in Eigenregie, wissen sie noch nicht.

Dieses Jahr haben es die Schüler beim FLL-Finale Zentraleuropa auf den fünften Platz von mehr als 900 Gruppen geschafft. Damit haben sie sich für die Championship Ende April in St. Louis, Missouri, USA, qualifiziert. Julian Meinking und Florian Mehnert wissen auch sofort das Geheimnis ihres Erfolges. „Wir waren einfach in allen Kategorien gut und haben eine starke Leistung als Team erbracht“ sagt Julian. Fünf Stunden und mehr hätten sie sich pro Woche auf die Wettbewerbe vorbereitet, sich manchmal auch am Wochenende getroffen, erzählt Tim Simon. Bis zur Reise nach St. Louis werden sie ihren Roboter noch weiter entwickeln. Auf die Frage, was sie alle aus den letzten Monaten mitgenommen haben, wissen die Schüler gleich eine Antwort: Es mache Spaß, im Team zu arbeiten.

Für ihre Reise nach St. Louis sucht das Team noch Sponsoren. Wer die Schüler unterstützen möchte, kann Kontakt mit der Schule aufnehmen.

sekretariat@manos-dresden.de

Von Lisa Albrecht

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lokales
26.06.2017 - 16:56 Uhr

Johann Wölk will in der Sachsenliga in Radebeul den nächsten Schritt in seiner sportlichen Karriere machen.

mehr
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.