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Lokales Dresdner Schmierstoffhersteller Elaskon setzt auf China
Dresden Lokales Dresdner Schmierstoffhersteller Elaskon setzt auf China
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23:22 09.09.2015
Die drei Geschäftsführer des Schmierstoffherstellers Elaskon Sachsen GmbH Karl Schwald (M), dessen Bruder Richard Schwald (l) und der Sohn Tobias Schwald. Quelle: dpa

Während in den meisten Ländern zwei bis drei Unternehmen Drahtseile herstellen würden, seien es in China mehr als 50. Elaskon denke auch über eine Produktion direkt in China nach. Das Unternehmen stehe dort in sehr intensivem Austausch mit Partnern und Behörden.

Schwald will demnächst ins Reich der Mitte reisen, um potenzielle Standorte zu besichtigen. Erst danach wolle man das Für und Wider einer Produktion in China abwägen, sagte der Geschäftsführer. „Wir haben das Geheimnis unserer Rezepturen Jahrzehnte lange gut gehütet. Ob wir einen Teil davon wirklich mit nach China nehmen, will sehr kritisch überlegt sein.“ Elaskon exportiert seine patentgeschützten Schmierstoffe nach eigenen Angaben in 57 Länder. Kunden sind Seilereien als Zulieferer für Förderanlagen im Bergbau, für Bohrinseln, Bergbahnen, Brückenbau oder andere Bereiche.

Elaskon verbuchte das Geschäftsjahr 2012 als „solid“. Der Vorjahresumsatz von 23,2 Millionen Euro sei bestätigt und gleichzeitig das Unternehmensergebnis verbessert worden, hieß es. 2011 war der Umsatz bezogen auf das Vorjahr um 19 Prozent sprunghaft gestiegen. Bis 2015 peilt Elaskon einen Umsatz von 30 Millionen Euro an. Aktuell sind in dem Unternehmen 71 Mitarbeiter beschäftigt. Zum 1. Januar hatte Elaskon das Schmierstoffgeschäft der Firma Scholz im thüringischen Umpferstedt übernommen.

dpa

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