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Lokales Dresdner SPD-Chef Kaniewski für Erhalt der Stasi-Unterlagenbehörde
Dresden Lokales Dresdner SPD-Chef Kaniewski für Erhalt der Stasi-Unterlagenbehörde
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07:46 11.07.2017
Die Dresdner Außenstelle der Stasi-Unterlagenbehörde soll erhalten bleiben. Quelle: dpa-Zentralbild
Dresden

Der Dresdner SPD-Vorsitzende Richard Kaniewski spricht sich für den Erhalt der Dresdner Außenstelle der Stasi-Unterlagenbehörde aus. Damit schließt er sich den Forderungen des Landesbeauftragten für die Aufarbeitung der SED-Diktatur, Lutz Rathenow an. Auch Kaniewski forderte in dieser Frage zudem ein verstärktes Engagement der Dresdner Stadtspitze.

Rathenow hatte sich gegenüber den DNN für den Erhalt der Dresdner Stasi-Aktenbehörde und gegen eine zentrales Archiv für die Hinterlassenschaften des DDR-Geheimdienstes in Leipzig ausgesprochen. Nach Ansicht des Landesbeauftragten gilt es, innerhalb Sachsens so etwas wie eine „Aufarbeitungsbalance zu wahren, um nicht letztlich Aversionen zu fördern“.

„Die Stasi-Unterlagenbehörde ist auch 27 Jahre nach der Friedlichen Revolution eine unverzichtbare Einrichtung. Die immer noch recht hohen Antragszahlen und das große öffentliche Interesse am Thema beweisen dies“, erklärte am Montag SPD-Stadtchef Kaniewski, der im Herbst für den Bundestag kandidiert. Er könne die immer wieder aufkeimende Diskussion zur Schließung der Dresdner Außenstelle und einer möglichen Verlagerung nach Leipzig in keiner Art und Weise nachvollziehen. Gerade für die älteren Antragsteller wären längere Wege zur Behörde eine echte Zumutung. „Wir sollten unser ostdeutsches Erbe der Friedlichen Revolution vor Ort pflegen und noch stärker an die jüngeren Generationen vermitteln“, so der Vorsitzende der Dresdner SPD. Die Landespartei habe sich bereits einhellig für den Erhalt ausgesprochen. Kaniewski hält ein breites politisches Bündnis für den Erhalt der Dresdner Außenstelle für nötig. „Ich würde mir auch ein stärkeres Engagement der Stadtspitze um den Oberbürgermeister wünschen.“

Von Ingolf Pleil

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