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Dresdner Rentnerin ist leidenschaftliche Katzenzüchterin

Dresdner Rentnerin ist leidenschaftliche Katzenzüchterin

Ypsi, Ziera, Barbie und Karlchen streunen gemütlich durch die Wohnung des Ehepaars Werrmann. Die Vierbeiner sind Edelrassekatzen und wurden von Christine Werrmann selbst gezüchtet.

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Christine Werrmann hat 22 Jahre lang Rassekatzen gezüchtet. Mit ihrem Mann Hans-Jörg hält sie selber zu Hause noch vier Katzen. Die vierjährige Ypsi von der Südhöhe ist eine blau-getupfte britische Kurzhaarkatze.

Quelle: Dietrich Flechtner

Dies machte die Rentnerin 32 Jahre lang und fand dadurch ihre ganz persönliche Berufung. Kurz nach der Wende gründete sich zusätzlich noch die Gruppe Dresden im ersten deutschen Edelkatzenzüchter-Verband, dessen Chefin Christine Werrmann von Anfang an ist. Für die 72-Jährige folgte dann eines nach dem anderen: Sie war Vorsitzende des deutschen Zuchtausschusses, Richterin bei internationalen Katzenschauen und nebenbei immer noch Züchterin.

Am Wochenende stellt sie gemeinsam mit den anderen Züchtern die Rassekatzen auf der Heimtiermesse in Dresden vor. "Wir sind mit gut 20 Katzen vor Ort. Mit dabei sind unter anderem die Rassen Burmilla, Abessinia und Mancoone", erzählt die Vorsitzende der 15-köpfigen Gruppe.

Selbst hat die Rentnerin bis vor einem Jahr Katzen herangezüchtet. Dann gab es allerdings einen Zwischenfall, der sie endgültig zum Aufhören bewegte: "Als Züchterin erlebt man viele schöne Momente, aber auch schmerzhafte. Bei der letzten Katze, die entbunden hatte, biss mich das Tier so fest in die Hand, dass ich ins Krankenhaus musste", erklärt Werrmann. Allerdings biss das Tier die Züchterin nicht aus Boshaftigkeit, sondern vor Schmerzen bei der Entbindung. "Ich mache dem Tier keinen Vorwurf", betont die Rentnerin. Viele Jahre lang war sie als Züchterin aktiv. "Wir haben es geschafft, zweimal durch das Alphabet zu kommen", berichtet Ehemann Hans-Jörg stolz.

Was das bedeutet? Jeder Wurf bekommt einen Buchstaben aus dem Alphabet, begonnen wird mit dem "A". Alle Jungkatzen erhalten ihren Namen mit dem Buchstaben. Sprich: 52 Würfe gehen auf das Konto der beiden. Dabei haben sie immer auf die Richtlinien des deutschen Verbandes geachtet: "Jede Katze hat einen eigenen Stammbaum, so dass man die Herkunft klar erkennen kann", sagt Hans-Jörg Werrmann. Für die Edelkatzen bezahlt man deshalb auch zwischen 500 und 600 Euro.

www.katzenzuechter-dresden.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 06.09.2012

Nadine Steinmann

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