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Dresdner Polizeihunde sorgen für Schutz und Sicherheit

Besondere Einsatzgruppe Dresdner Polizeihunde sorgen für Schutz und Sicherheit

Die beiden deutschen Schäferhunde Nick (3) und Maximus (5) von der besonderen Einsatzgruppe des Dresdner Ordnungsamtes haben ihre alljährliche Prüfung zum Einsatz als Schutzhunde bestanden. Sie sollen ihren zweibeinigen Kollegen vor allem eines verschaffen: Respekt.

Im Falle eines Angriffs reagieren die Dresdner Diensthunde schnell
 

Quelle: Anja Schneider

Dresden. Was für gute Jungs: Die beiden deutschen Schäferhunde Nick (3) und Maximus (5) von der besonderen Einsatzgruppe des Dresdner Ordnungsamtes haben ihre alljährliche Prüfung zum Einsatz als Schutzhunde bestanden. Neben den Grundbefehlen wie Sitz, Platz und Fuß sind die beiden auch für den Schutz ihrer Hundeführer Marcel Langenbacher, Marc Ngo Long und deren einundzwanzig Kollegen ausgebildet. Die jungen Schäferhunde ersetzen zwei Vorgänger, die das Rentenalter erreicht haben.

Seit 2005 bewähren sich Vierbeiner immer wieder als lebende Hilfsmittel. Meist wirken die Hunde präventiv, flößen Krawallbrüdern Respekt ein bei Streifen durch Fußgängerzonen oder Grünanlagen. Der stellvertretende Sachgebietsleiter Nickel Holm über den Einsatz der beiden Hunde: „Maximus und Nick sollen vor allen an Brennpunkten wie dem Wiener Platz oder dem Scheunenvorplatz in der Neustadt zum Einsatz kommen. Das Klientel hier hat keinen wirklichen Respekt vor der Uniform, vor den Hunden aber schon.“

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Die beiden deutschen Schäferhunde Nick (3) und Maximus (5) von der besonderen Einsatzgruppe des Dresdner Ordnungsamtes haben ihre alljährliche Prüfung zum Einsatz als Schutzhunde bestanden. Sie sollen ihren zweibeinigen Kollegen vor allem eines verschaffen: Respekt.

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Sollte es dennoch zu einer gefährlichen Notsituation kommen, beispielsweise durch eine randalierende Jugendgruppe, so können die Hunde auch Angreifer auf Distanz halten oder sogar zubeißen. Hierzu werden sie speziell auf den Biss in den Unterarm trainiert.

Auch nach Dienstschluss ist die Bindung zwischen Hundeführer und Tier enorm. So leben die Hunde in den Familien der Hundeführer und werden meist nach Ausscheiden aus dem aktiven Dienst auch von diesen der Stadt Dresden abgekauft. Die Einsatzzeit eines Hundes beträgt je nach gesundheitlicher Verfassung acht bis zehn Jahre. Ab zwei Jahren werden die Tiere ausgebildet, da sich in diesem Alter die charakterliche Eignung für die Arbeit in der besonderen Einsatzgruppe herauskristallisiert. Die Anschaffungskosten und die Ausbildung der Hunde, welche jährlich 7500 Euro kostet übernimmt die Stadt Dresden.

Neben den Hunden können die Mitarbeiter der besonderen Einsatzgruppe des Ordnungsamtes in Notsituationen auf taktischen Schlagstock, Pfefferspray und eine sogenannte Pepperball-Pistole zurückgreifen, welche Pfefferkugeln auf Distanz verschießen kann und den Angreifer außer Gefecht setzt. Des Weiteren sind die Mitarbeiter als einzige im Dresdner Ordnungsamt dazu befugt, unmittelbare Gewalt zur Feststellung von Personalien einzusetzen. Dies beinhaltet das Festhalten an einem bestimmten Ort, das Erteilen von Platzverweisen und den oben genannten Waffen- und Hundeeinsatz.

Von Maximilian Tendler

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