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Lokales Dresdner Patient nach Infektion mit multiresistenten Keimen verstorben
Dresden Lokales Dresdner Patient nach Infektion mit multiresistenten Keimen verstorben
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07:58 30.10.2018
Eine Indikatorkulturplatte zum Nachweis von resistenten Bakterien (Symbolbild). Quelle: dpa
Dresden

Ein an multiresistenten Keimen erkrankter Patient des Neustädter Krankenhauses ist am Sonnabend verstorben. Das teilte das städtische Klinikum am Montag mit. Der Mann erlag seiner komplexen Grunderkrankung. Ob die Infektion zum Tod beigetragen hat, sei noch unklar.

Der Verstorbene wurde mit dem im Labor als wirksam getesteten Reserveantibiotikum behandelt. Ein zweiter Erkrankter wird ebenfalls behandelt und befindet sich weiterhin in einem überaus kritischen und lebensbedrohlichen Zustand, so die Klinik. Bei einem weiteren Patienten sei am Montag der Keim festgestellt worden. Insgesamt tragen damit fünf Patienten den Keim, vier davon sind nicht erkrankt. Sie alle sind oder waren Intensivpatienten mit schweren Grunderkrankungen.

Bei dem Keim handelt es sich nach Informationen aus der vergangenen Woche um Klebsiella Pneumoniae. Das Bakterium ist gegen vier Antibiotika-Stammgruppen resistent – die höchste bekannte Resistenzform. Woher das Bakterium stammt, ist weiterhin unklar.

Die betroffenen Patienten werden isoliert von separaten Ärzte- und Pflegeteams behandelt, um eine weitere Ausbreitung des Keims zu verhindern. Die Intensivstation ist weiterhin für Neuaufnahmen gesperrt. Alle Eingriffe, die eine intensivmedizinische Betreuung voraussetzen, werden an das Krankenhaus Friedrichstadt verlegt. Schlaganfallpatienten hingegen können uneingeschränkt in der Neustadt versorgt werden. Auch der weitere reguläre Klinikbetrieb und der Betrieb der Kinderintensivstation werden nicht beeinflusst.

Von fkä

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