Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Lokales Dresdner Messejahr beginnt mit der room+style und der Neuen Art
Dresden Lokales Dresdner Messejahr beginnt mit der room+style und der Neuen Art
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:56 03.01.2018
Der Bildhauer Thomas Reimann zeigt auf der Messe Skulpturen, die in den vergangenen zehn Jahren im Steinbruch Miltitz versenkt waren und dort ausschließlich Tauchern vorbehalten waren.  Quelle: Anja Schneider
Anzeige
Dresden

 Messe-Chef Ulrich Finger ist zufrieden mit dem vergangenen Jahr. Erfolgreich sei es gewesen, wenn auch nicht rekordverdächtig. Mit einem Umsatz von 6,2 Millionen Euro habe man die Planungen zumindest um mehr als eine Million Euro überboten. Ausruhen möchte sich Finger darauf aber nicht. Und deshalb geht es nach dem Jahreswechsel auch gleich weiter mit dem Geschäft – traditionell startet das Messejahr an diesem Wochenende mit der room+style.

„Inspiration und Verführung“ lautet das Motto der diesjährigen, nunmehr achten Auflage. Insgesamt 127 Aussteller präsentieren ihre aktuellen Kollektionen aus den Bereichen Wohnen, Design, Kunst, Kleidung, Schmuck sowie Accessoires. Zudem zeigt eine Sonderausstellung des Tischlerverbandes Sachsen Meister- und Gesellenstücke. 15 000 bis 18 000 Besucher werden von Freitag bis Sonntag auf dem Messeareal erwartet. Und die können sich auf ein verändertes Raumkonzept freuen. Der Eingang erfolgt dadurch zum ersten Mal über das Glasfoyer der Messe. Da die Nachfrage in der Vergangenheit groß war, wird erstmals auch eine Kinderbetreuung angeboten.

Genug Zeit also für Familien, das Gelände zu erkunden. Zu sehen gibt es reichlich, denn parallel zur room+style findet die Messe Neue Art statt, die 2016 ihr Debüt feierte. Das Ziel: Allen, die zeitgenössische Kunst machen und leben, eine Plattform bieten. 101 Künstler aus ganz Deutschland und Österreich, unabhängig von Abschluss oder akademischem Titel, zeigen ihre Werke. Mit dabei ist zum Beispiel Thomas Reimann. Der Bildhauer hatte vor zehn Jahren Skulpturen im Steinbruch Miltitz versenkt. Im vergangenen November wurden die Arbeiten aus dem Dunkel des Sees gehoben und werden nun erstmals nicht nur für Taucher sichtbar sein. Den Einfluss der Natur auf die Kunst möchte Reimann damit verdeutlichen.

Aus dem Programm

Freitag: – 18.30 Uhr: Creative&Hairfashion, Haarmanufaktur Susann Schwanebeck – 19 Uhr: Fashion Show (auch Sa. 14 und 19 Uhr sowie So. 13 und 16 Uhr)

Sonnabend: – 15 Uhr: „Zeitlos schön – Best Age Make-Up“, Anja Mangatter (auch am So. 14 Uhr) – 20 Uhr: „Glamouröser Auftritt – Abend-Make-Up“, Anja Mangatter (auch am So. 17 Uhr) Alle Veranstaltungen finden auf der Bühne in Halle 4 statt.

Eine weitere Sonderausstellung widmet sich den Aufnahmen des 2008 verstorbenen Foto-Künstlers Matthias Neumann. Der hatte 1984 den Verfall Dresdens rund um das Blaue Wunder festgehalten und die Bildnegative auf abenteuerliche Weise in den Westen geschmuggelt. Vor seinem Tod überließ Neumann die Zeitdokumente dem Stadtarchiv Dresden, das diese jetzt der Öffentlichkeit zugänglich macht.

Service

Die Messen room+style und Neue Art finden parallel statt. Eine Eintrittskarte berechtigt zum Besuch beider Veranstaltungen am Messering 6.

Öffnungszeiten – Freitag: 15 bis 22 Uhr – Sonnabend: 11 bis 21 Uhr – Sonntag: 11 bis 19 Uhr

Eintrittspreise – Tageskarte: 12 Euro – ermäßigt: 9 Euro – Kinder von 7 bis 14 Jahre: 5 Euro – Kinder bis 6 Jahre: Eintritt frei

 

www.room-style-messe.de

Von Christin Grödel

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Traditionell kommen rund um das russische Weihnachtsfest am 7. Januar viele russische Gäste zum Shoppen und Sightseeing nach Dresden. Die Geschäfte in der Innenstadt haben sich auf Grund der Erfahrungen im vergangenem Jahr auf kauffreudige Russen eingestellt. Denn 2017 kamen wieder mehr Russen an die Elbe.

03.01.2018

Ab dem 8. Januar bleibt die Dresdner Frauenkirche für sechs Tage geschlossen. Bis zum 13. Januar bleiben die Kirchentüren zu, damit Profis das Gotteshaus wieder in Schuss bringen können. Etwa 25 Handwerker verschiedenster Gewerke sind dann von der Unterkirche über den Hauptraum bis zur Laterne beschäftigt.

03.01.2018

Sieben Monate lang waren Ludwig Gloger und Johann-Georg Cyffka auf ihrem Fahrrad von Dresden in die Mongolei unterwegs. Dabei haben sie ein Abenteuer nach dem nächsten erlebt und viel über fremde Kulturen und Gastfreundschaft gelernt.

23.01.2018
Anzeige