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Lokales Dresdner Messe wird zum Spieleparadies
Dresden Lokales Dresdner Messe wird zum Spieleparadies
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21:56 01.11.2018
Auf der Spielemesse wird es bunt zugehen. Quelle: Simone Schulter-Draffehn
Dresden

Die Dresdner Messe verwandelt sich am Wochenende in ein gigantisches Kinderzimmer, denn am 3. und 4. November präsentiert die Messe „Spielraum“ Neuigkeiten der aktuellen Spieletrends. 148 Aussteller von Brett- bis Videospiel und von Puppenhaus bis Fahrsimulator vor Ort sein. „Wir verzeichnen stetig steigende Besucher- und Ausstellerzahlen“, berichtet Messe-Geschäftsführer Ulrich Finger. Er hofft auf rund 20 000 Besucher.

Neu ist in diesem Jahr die Zusammenarbeit der TU Dresden, die mit einem Kinderlabor das spielerische Lernen der Kinder anregen will. Unter dem Motto „Pfiffikus“ werden Kinder in Halle drei unter anderem mit dem Erlebnisland Mathematik an die Welt der Zahlen herangeführt.

Tickets

Die Spielemesse ist Sonnabend von 10 bis 20 Uhr geöffnet und am Sonntag von 10 bis 18 Uhr

Die Tageskarte kostet 10 Euro. Ermäßigt zahlen Schüler, Studenten, Renter, Erwerbslose und Schwerbehinderte 7,50 Euro

Familienkarte mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern bis 14 Jahre kosten 25 Euro, ein Elternteil mit zwei Kindern zahlt 15 Euro

Für Kinder von drei bis sechs Jahren kostet der Eintritt 4 Euro, Kinder bis zu drei Jahren haben freien Eintritt

In Halle zwei präsentiert „Games for Families“ Video-Mitmachspiele ohne exzessive Gewaltdarstellungen. „Wir wollen mit Vorurteilen über Videospiele aufräumen“, sagt Linda Minkus, Mitarbeiterin bei „planetlan“. Neben einem Formel-1-Simulator wird es zum Beispiel einen Landwirtschafts- oder Busfahrer-Simulator geben. Technikinteressierte Kinder können beispielsweise spielerisch einen Roboter programmieren.

Der Kinofilm „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ hat die Spielewelt in diesem Jahr beeinflusst. „Ein Teil der Messe verwandelt sich in Lummerland“, berichtet „Spielraum“-Projektmanagerin Jana Maiwald. Außerdem ist es der Messe nun erstmals gelungen, ein begehbares Puppenhaus anzubieten. Wer toben will, kann dies auf Hüpfburgen oder beim Skaten, wer Ruhe braucht, kann in Kinderbüchern schmökern.

Von Tomke Giedigkeit

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