Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Lokales Dresdner Lieferdienst „Der schnelle Joseph“ gibt auf
Dresden Lokales Dresdner Lieferdienst „Der schnelle Joseph“ gibt auf
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:37 18.08.2017
Der Dresdner Lieferdienst „Der schnelle Joseph“ muss aufgeben. Quelle: D. Flechtner
Anzeige
Dresden

Der Dresdner Lieferdienst „Der schnelle Joseph“ muss aufgeben. Wie die Macher via Facebook verkündeten, ist zum 24. August Schluss. Das Unternehmen hatte per Fahrradkurier Speisen von Restaurants zum Kunden nach Hause gebracht. Schwerpunkt war dabei die Neustadt.

„Nach dem Blick auf die nackten Zahlen, langen Gesprächen und ergebnislosen Ideensuchen mussten wir leider feststellen, dass es wirtschaftlich einfach nicht möglich ist, ein faires Geschäftsmodell für alle Beteiligten zu etablieren“, so die Macher. Gegenüber dem Neustadt-Geflüster teilten sie mit, der Preis von 3,50 Euro pro Lieferung reiche nicht, um kostendeckend zu arbeiten.

„Der schnelle Joseph“ galt als Konkurrent zum international aufgestellten Konzern Foodora. Foodora liefert sich bundesweit einen Konkurrenzkampf mit Deliveroo, das in Dresden noch nicht präsent ist. Beide schreiben laut Medienberichte tiefrote Zahlen, können das aber im Gegensatz zu lokalen Projekten noch verkraften.

Von sl

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Seit Anfang August führ die Landeshauptstadt ihre erste Bürgerumfrage zur Klimawandelvorsorge durch. Die Dresdner sollen mittels Fragebogen ihre Meinung über das Angebot und die Ausstattung öffentlicher Grünflächen in der Stadt und über ihre persönliche Belastung durch Hitze und andere Wetterextreme abgeben.

18.08.2017

Im Prozess gegen zwei mutmaßliche Mitglieder der Neonazi-Gruppe „Freie Kameradschaft Dresden“ hat die Anklagevertretung Haftstrafen gefordert. Ein 19-Jähriger soll für dreieinhalb Jahre hinter Gitter, für einen 27 Jahre alten Mann wurden drei Jahre und zehn Monate Haft beantragt.

18.08.2017

Die Selbsthilfeorganisation „Das zweite Leben – Nierenlebendspende e. V.“ hat sich auf dem Stadtfest zur Aufgabe gemacht, über die Facetten der Organspende zu informieren. Interessierte können am 19. August mit der Gruppe am Stand der Barmer-Versicherung von 11 bis 18 Uhr ins Gespräch kommen.

18.08.2017
Anzeige