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Dresdner Landgericht verhandelt Musterverfahren

VW-Diesel-Affäre Dresdner Landgericht verhandelt Musterverfahren

Mehr als 100 Klagen im Zusammenhang mit der VW-Diesel-Affäre liegen inzwischen am Dresdner Landgericht vor. Von Donnerstag an verhandelt die 7. Zivilkammer zwei Musterverfahren. Dann geht es um die Ansprüche eines VW-Fahrers und eines Skoda-Besitzers.

Ab Donnerstag verhandelt das Landgericht Dresden über Käuferansprüche aus dem VW-Diesel-Skandal in zwei Musterverfahren.

Quelle: dpa

Dresden. Im Zusammenhang mit der VW-Diesel-Affäre verhandelt das Landgericht Dresden ab Donnerstag in zwei Musterverfahren über Ansprüche von Autofahrern gegen Händler und den Volkswagenkonzern.

Ein VW- und ein Skoda-Fahrer klagen

Kläger sind ein VW- und ein Skoda-Diesel-Fahrer, teilte das Gericht am Montag mit. Beide hätten ihre Fahrzeuge in dem Glauben gekauft, dass diese die Euro 5-Norm erfüllten. Die darin definierten Abgasgrenzwerte seien jedoch nur aufgrund einer manipulierten Software auf dem Prüfstand eingehalten worden.

Für Fahrzeuge mit der Euro-5-Norm gilt der am 15.Oktober 2015 erlassene Bescheid des Kraftfahrbundesamtes, wonach die manipulierte Software zu entfernen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen sind, um die Vorschriftsmäßigkeit der betroffenen Fahrzeuge wieder herzustellen. Die daraufhin erstellten Software-Updates waren durch die zuständige Behörde am 30. Mai 2016 (für den Skoda Octavia) bzw. am 20. Dezember 2016 (für den VW Sharan 2,0 l TDI) freigegeben worden.

Der VW-Sharan-Fahrer wolle nun den Kaufpreis für sein im August 2014 erworbenes Fahrzeug abzüglich eines Nutzungsausgleichs erstattet bekommen, teilte ein Gerichtssprecher mit. Seine Klage richte sich sowohl gegen den Händler als auch den VW-Konzern.

Der Besitzer des Skoda-Octavia verlange hingegen zur Nachbesserung für sein 2011 gekauftes Fahrzeug von dem Autohändler ein Modell aus der aktuellen Reihe.

Schon mehr als 100 Klagen in Dresden

Insgesamt lägen dem Landgericht im Zusammenhang mit der Abgas-Affäre mehr als 100 Klagen vor. Sie seien alle der 7. Zivilkammer unter Gerichtspräsident Gilbert Häfner zugeordnet. Die Kammer habe sich entschieden, die beiden Verfahren als Musterverfahren zu führen. Den übrigen Klägern und Beklagten sei geraten worden, ihre Verfahren ruhen zu lassen, bis entschieden sei, wo „die Reise hingeht“, sagte der Sprecher.

Von DNN

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