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Dresdner Kreuzchor singt am 22. Dezember im Stadion

Großkonzert der Kruzianer Dresdner Kreuzchor singt am 22. Dezember im Stadion

Der Dresdner Kreuzchor wird am 22. Dezember 2017 wieder im DDV-Stadion auftreten. Gemeinsam mit tausenden Besuchern singt der Chor Weihnachtslieder. Und alle sehen dabei Sterne.

Am Freitag schauten sich Thaddäus (l.) und Georg schon mal das Stadion an. Am 22. Dezember wollen sie dort mit dem Kreuzchor auftreten.
 

Quelle: Anja Schneider

Dresden.  Zum dritten Mal wird der Kreuzchor am 22. Dezember bei einem großen Konzert im DDV-Stadion Weihnachtslieder gemeinsam mit tausenden Besuchern singen – und Dresden hat damit eine neue Tradition zur Adventszeit. „Ich freue mich darauf. Ich weiß genau, wie glücklich die Leute sind, dass sie einstimmen können, wenn man sie zum Mitsingen einlädt“, sagt Kreuzkantor Roderich Kreile. Auch den Kruzianern mache dieser nicht alltägliche Auftritt – in einem Stadion und mit einer Band – viel Spaß.

„Dieses Format ist aus unserem Tun hier in Dresden nicht mehr wegzudenken“, freut sich Kreile. Und es kommt offenbar auch bei den Dresdnern gut an. Beim ersten Konzert 2015 wurden 12 000 Zuschauer gezählt, ein Jahr später schon 20 000. Diesmal rechnen die Veranstalter mit noch mehr Besuchern. Der Vorverkauf läuft seit 16. Oktober, schon über ein Drittel der Karten ist weg. Das Konzept sei ähnlich wie in den Vorjahren. „Es gibt Stücke, die die Leute von uns erwarten“, weiß der Kreuzkantor, der aber auch einige Lieder neu ins Programm aufnimmt. Welche bekannten Namen diesmal dabei sind, verriet er noch nicht. Zuletzt wirkte Popstar Cassandra Steen mit.

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Festlich und auf der ganz großen Bühne – so wie der Dresdner Kreuzchor während der vorherigen Weihnachtszeit mit einem Open-Air-Adventskonzert in sein 800. Jubiläumsjahr gestartet war, so verabschiedet er sich am Donnerstag auch standesgemäß davon.

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Neu sei in diesem Jahr, dass Streicher vom Landesmusikgymnasium und Heinrich-Schütz-Konservatorium die Band bereichern. Zudem werden im Stadion erstmals zahlreiche Herrnhuter Sterne für weihnachtliches Flair sorgen. Der neue Kooperationspartner aus der Oberlausitz ist für die Dekoration verantwortlich und will mit bis zu 1,90 Meter großen Exemplaren aufwarten.

Auch der Kreuzchor selbst will mit dem Auftritt ein besonderes Signal senden. „Wir haben uns auf die Fahne geschrieben, möglicherweise wahrnehmbaren negativen Bildern, die aus Dresden kommen, positive entgegenzusetzen“, erklärt Roderich Kreile. „Man darf das Singen von Weihnachtsliedern, das Erzeugen einer weihnachtlichen Stimmung zur Verkündung der Botschaft des Friedens nicht grölenden Leuten auf den Straßen überlassen“, spielt der Kreuzkantor auf das Weihnachtsliedersingen tausender Pegida-Demonstranten an, das 2016 auf dem Theaterplatz zum dritten Mal stattfand. Dieser Aspekt sei ihm auch im Umgang mit den Kruzianern unter pädagogischen Gesichtspunkten wichtig.

Zweifelsohne trifft sein Kreuzchor den Ton besser. Das weiß auch Dynamo Dresdens Sport-Geschäftsführer Ralf Minge, der sich nicht nur als Fußball-, sondern auch als Kreuzchor-Fan sieht. Er freut sich, dass beide Aushängeschilder der Stadt „Doppelpass spielen“, denn ein Geben und Nehmen bahnt sich an: Wenn der Chor zwei Tage vor Heiligabend wieder im „Wohnzimmer“ der schwarz-gelben Kicker singt, wird der Rasen so sehr ramponiert, dass er ausgewechselt werden muss. Dynamo beteilige sich an den Kosten. Für jede Konzertkarte, die an den Stadionkassen gekauft wird, fließt ein Euro in die Nachwuchsarbeit der SGD. „Eine sehr, sehr tolle Geste“, findet Minge.

Auch die Stadt hat großen Gefallen an dem Stadionkonzert gefunden, das einer der Höhepunkte in der Adventszeit in der Weihnachtsstadt Dresden sei. „Momentan strahlt es in die Stadt und die Region aus, aber da steckt ein hohes touristisches Potenzial drin“, berichtet Kai Schulz, designierter Dresden-Marketing-Chef, der verstärkt Reisegruppen mit diesem zusätzlichen Angebot anlocken will.

Von Stefan Schramm

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Dynamo Dresden hat das so wichtige Zweitliga-Kellerduell gegen den 1. FC Kaiserslautern verloren. Vor 27 244 Zuschauern im DDV-Stadion führten die Spieler von Trainer Uwe Neuhaus zwar bis zur 85. Minute mit 1:0, doch in der Schlussphase kassierten die Dresdner noch zwei Gegentore. Nach der bitteren 1:2-Pleite bleiben die Schwarz-Gelben in der Abstiegszone kleben.

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