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Lokales Dresdner Kirchgemeinden öffnen Nachtcafés für Obdachlose
Dresden Lokales Dresdner Kirchgemeinden öffnen Nachtcafés für Obdachlose
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12:10 01.11.2017
Nachtcafé – Symbolbild. Quelle: dpa
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Dresden

Obdachlose finden vom 1. November an wieder eine provisorische Unterkunft in den Nachtcafés von Dresdner Kirchgemeinden. Sie und auch bedürftige oder einsame Gäste aus der Nachbarschaft können gemeinsam essen und sich austauschen. Bis 31. März 2018 öffnen im täglichen Wechsel vier evangelische, zwei katholische und – neu in diesem Jahr – die methodistische Gemeinde in Cotta ihre Gemeinderäume.

Einlass ist 20 bis 23 Uhr. Bis 7 Uhr am nächsten Morgen bekommen Obdachlose einen Schlafplatz, Essen, warme Getränke, können ihre Sachen waschen und sich duschen. Für alles zahlen die Besucher pro Nacht einen symbolischen Euro. Außerdem müssen sie helfen, etwa beim Tischdecken oder Saubermachen. Im Nachtcafé-Koordinierungskreis besteht der Konsens, allen Menschen in ihrer Not beizustehen – unabhängig von ihrer Nationalität. Die Hausordnung existiert deshalb in verschiedenen Sprachen. Die Nachtcafés verstehen sich als Ergänzung zu den städtischen Obdachlosenunterkünften.

Seit 1994 sind insgesamt jährlich fast 300 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in den einzelnen Gemeinden im Einsatz. Am Heiligabend sollen Nachtcafé-Besucher etwas von der Weihnachtsbotschaft erfahren: Die Diakonie-Stadtmission Dresden, das Ökumenische Informationszentrum (ÖIZ) und die Johanniter laden am 24. Dezember, 16 Uhr, ein ins Dresdner Haus der Kathedrale, Schloßstraße 24. Unter dem Motto „Weihnachten fast wie daheim“ gibt es eine kleine Bescherung und ein Kaffeetrinken, wird gemeinsam gesungen und gebastelt. Auch dort unterstützen ehrenamtliche Helfer aus den Nachtcafés.

Von gä

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