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Lokales Dresdner Kinderstar in „Fack Ju Göhte“ auf der Kinoleinwand
Dresden Lokales Dresdner Kinderstar in „Fack Ju Göhte“ auf der Kinoleinwand
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16:16 16.06.2017
Nachwuchs-Talent Anton Petzold hat beim Dreh viele aufregende Momente erlebt.  Quelle: Anja Schneider
Dresden

 Anton Petzold aus Dresden wird im Oktober in der erfolgreichen Kinofilm-Reihe „Fack Ju Göhte“ zu sehen sein. Der 13-Jährige flimmert im dritten Teil gemeinsam mit den Schauspielgrößen Elyas M`Barek und Jella Haase über die Kinoleinwand. Im DNN-Interview plaudert der Siebtklässler über die aufregendsten Momente beim Dreh und den Anfang seiner Schauspielkarriere.

DNN: Worum geht’s in „Fack Ju Göhte 3“?

Petzold: Viel darf ich noch nicht verraten, aber natürlich wird die Geschichte um Zufalls-Lehrer Zeki Müller (Elyas M’Barek) und seine Chaos-Schulklasse wieder witzig werden. Meine Rolle ist die des Schülers „Justin“, der von den anderen Mitschülern gemobbt wird.

DNN: Mit 7,4 Millionen Zuschauern war der 2. Teil von „Fack Ju Göhte“ der zweiterfolgreichste deutsche Film aller Zeiten. Wie kommt man zu einer Rolle in einem so hochkarätigen Film?

Petzold: Ich habe schon sehr früh mit dem Theaterspielen angefangen – das war ein großer Zufall. Eigentlich wollte meine Mutter als Schauspielerin beim Dresdner „Theater Junge Generation“ anfangen. Nachdem Casting kam der Anruf: „Wir hätten gerne Ihren Sohn als Schauspieler“. Das war vor acht Jahren. Nachdem ich bei einer professionellen Schauspielagentur unter Vertrag genommen wurde, ging ich zum Casting für die Verfilmung von „Rico, Oskar“. Während ich in der Altmarkt-Galerie Eis aß, kam der Anruf aus Berlin, dass ich die Rolle des Ricos spielen werde. Das war meine erste große Rolle auf der Kinoleinwand. Mein Traum, war es schon immer mit Elyas zu spielen. Dass es jetzt geklappt hat, ist wirklich krass.

DNN: Was war der aufregendste Moment beim Dreh?

Petzold: Beim Dreh lief meist fast alles nach Plan. Aber als ich am ersten Tag bei der Probe beim Mittagessen saß, kamen plötzlich alle bekannten Schauspieler der Reihe nach in die Kantine. Das war ein verrückter Moment. Elyas kannte sogar noch meinen Namen.

DNN: Sind sich du und deine Filmrolle „Justin“ ähnlich?

Petzold: In einem Punkt sind wir gleich. Ich glaube, ich bin genauso „verpeilt“ wie Justin (lacht).

DNN: Wenn du es dir aussuchen könntest, welche Filmrolle würdest du gerne einmal spielen?

Petzold: Ich würde super gerne mal einen Fußballfilm drehen. Fußball ist mein großes Hobby. In meiner Freizeit spiele ich auch bei Turbine Dresden.

DNN: Klassenarbeiten in Dresden, der Dreh in München – Wie kriegst du das alles auf die Reihe?

Petzold: Gerade ist das erste Mal, dass ich während der Schulzeit drehe. Und ehrlich gesagt – ohne die Hilfe von meinen Eltern würde ich zusammenbrechen. Am 8. Juni war der letzte Drehtag. Jetzt freue ich mich, wieder was mit meinen Freunden zu unternehmen. Meine Eltern haben mich oft nach München begleitet, aber sie müssen auch arbeiten. Jetzt gerade war ich zum Beispiel alleine in München und musste nebenbei noch für einen Mathetest lernen. Meine Freunde helfen mir da sehr und versorgen mich immer mit den Schulaufgaben.

DNN: Und welches Projekt steht als nächstes an?

Petzold: In den Sommerferien starten die Dreharbeiten zu einem Sechsteiler für das ZDF. In „Dschermeni“ geht um geflüchtete Kinder. Ich werde allerdings einen jungen Nazi spielen, der sich gegen Flüchtlinge einsetzt.

 

Von Tomke Giedigkeit

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