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Lokales Dresdner Jugendhilfezentrum wird für Rumänien-Projekt ausgezeichnet
Dresden Lokales Dresdner Jugendhilfezentrum wird für Rumänien-Projekt ausgezeichnet
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15:11 18.10.2017
Bischof Heinrich Timmerevers. Quelle: Dietrich Flechtner
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Dresden

Bischof Heinrich Timmerevers wird am 7. November im Dresdner „Haus der Kathedrale“ an der Schloßstraße zum 4. Mal den Sozialpreis der Caritas-Stiftung verleihen. Mit diesem solle außergewöhnliches soziales Engagement in Einrichtungen der Caritas unseres Bistums, aber auch in den katholischen Pfarreien gewürdigt werden, erklärt Stiftungsdirektor Bernd Christ. „Diesmal wollen wir besonders soziale Initiativen auszeichnen, an denen Kinder und Jugendliche beteiligt sind, um auch deren caritativen Einsatz einmal sichtbar zu machen.“ Das Echo auf die Ausschreibung zum Preis habe gezeigt, wie vielfältig Kinder und Jugendliche sozial engagiert seien.

Träger des 1. Preises ist das Jugendhilfezentrum des Caritasverbands Dresden. Es bekommt die Auszeichnung für sein Rumänien-Projekt „Sozial. Ich bin dabei.“ Dieses unterstützt eine Jugendhilfeeinrichtung in Dacia in Rumänien. Durch regelmäßige Besuche, bei denen die deutschen Jugendlichen unter anderem bei der Gestaltung des Geländes helfen, hätten sich Freundschaften über die Grenzen entwickelt, teilt der Caritasverband für das Bistum Dresden-Meißen e.V. mit.

Für die Kinder und Jugendlichen sei der Preis, der mit 1500 Euro datiert ist, „eine großartige Anerkennung und Motivation, sich weiter sozial zu engagieren, wie auch Verantwortung zu übernehmen“, äußert sich die Dresdner Caritas-Geschäftsführerin Juliana Schneider im Vorfeld zu der Auszeichnung. Großen Anteil am Erfolg des kontinuierlichen Austausches hätten Christian Georgi, der Leiter des Jugendhilfezentrums, und sein Mitarbeiterteam.

„Die Reisen nach Rumänien zeigen den Kindern und Jugendlichen, dass Hilfe viel Freude bereitet. Nebenher wird auch viel für den Alltag und das Leben gelernt. So ist es nicht nur ein Geben, sondern auch ein Nehmen. Nicht zuletzt lernen die Kinder und Jugendliche durch die Erlebnisse auch ihre eigene Heimat neu kennen. Die Fahrten nach Rumänien sind daher für unser Jugendhilfezentrum von unschätzbarem Wert“, so Juliana Schneider weiter.

Der 2. Preis geht übrigens an das Projekt „Jung und alt zusammen“ der katholischen Pfarrei Maximilian Kolbe in Gera, der 3. Preis an die katholische Pfarrei Maria Himmelfahrt. Sie wird für ihr inklusives Musik-Projekt „Tuishi Pamoja“, das sie im Zusammenwirken mit der Förderschule „St. Franziskus“ der Christliches Sozialwerk gGmbH durchführt, geehrt.

Von cat.

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