Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Lokales Dresdner Ingenieure entwickeln Laserhologramme gegen Kennzeichen-Fälscher
Dresden Lokales Dresdner Ingenieure entwickeln Laserhologramme gegen Kennzeichen-Fälscher
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:31 27.02.2018
Die Fraunhofer-Ingenieure des IWS Dresden haben gemeinsam mit der Siegener Firma Utsch Sicherheitshologramme entwickelt, die direkt aufs Blech aufgelasert werden können. Quelle: Erich Utsch AG
Anzeige
Dresden

Interessant sei dieses Verfahren vor allem für Länder, in denen die Kennzeichen-Vergabe nicht so strikt reguliert sei wie in Deutschland, erklärte Dr. Tim Kunze, der im Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) Dresden die Forschungsgruppe für Oberflächenfunktionalisierung leitet. Das Verfahren sei preiswerter und einfacher einzusetzen als bisherige Sicherheitshologramm-Etiketten. Entwickelt wurde es gemeinsam mit der Siegener Kennzeichen-Firma Erich Utsch AG.

Die Antifälscher-Hologramme waren aber nur eine von zahlreichen neuen Technologien, die das IWS auf seinem jüngsten Lasersymposium vorgestellt hat. Auch neuartige Verfahren, um im Auto- und Flugzeugbau zum Beispiel Stahl und Leichtbau-Verbundstoffe „ohne Klebstoff zusammenzukleben, wurden vorgestellt und viele andere laserbasierte Industrieprozesse. Immerhin rund 400 Teilnehmer aus der ganzen Welt konnten die Dresdner Fraunhofer-Ingenieure für ihr Symposium gewinnen, das in diesem Jahr unter dem Leitthema „Industrie 4.0“ stand.

Von Heiko Weckbrodt

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Universitätsschule nimmt konkrete Züge an: Am Montagabend gab es einen ersten Elternabend. Die gut besuchte Veranstaltung konnte nicht alle Fragen ausräumen.

27.02.2018

Eine unscheinbare Zufahrt in Leubnitz-Neuostra wird zum Zankapfel: Ab dem 1. März möchte der Grundstückseigentümer den Schotterweg sperren. Dieser bietet den einzigen Zugang zur Kleingartensparte „Spitzweg“. Beide Streitparteien standen sich nun erstmals direkt gegenüber, um die Wogen zu glätten und eine Lösung zu finden.

27.02.2018

War eine Amtspflichtverletzung der Stadt Dresden ursächlich für einen Millionen-Schaden, den die Architektin und Projektentwicklerin Regine Töberich einklagt? Das wird das Oberlandesgericht Dresden klären, das den Streit um das nicht verwirklichte Wohnbauprojekt „Marina Garden“ auf dem Tisch hat, am 27. April klären.

27.02.2018
Anzeige