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Lokales Dresdner Holperpiste bleibt bis 2020
Dresden Lokales Dresdner Holperpiste bleibt bis 2020
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18:07 23.01.2017
Großes Problem: Die Eisenbahnbrücke soll auch saniert werden. Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden

Die Stadtverwaltung rechnet nicht vor dem Jahr 2020 mit einem Baubeginn für die Stauffenbergallee West. Der Straßenzug ist eine wichtige Verbindung zwischen der Autobahn 4 und der Innenstadt und nimmt insbesondere den Verkehr von und zur Waldschlößchenbrücke auf. Die Fahrbahn zwischen der Königsbrücker Straße und der Radeburger Straße befindet sich in einem erbärmlichen Zustand. Tiefe Schlaglöcher und Kopfsteinpflaster, unterbrochen von asphaltierten Abschnitten, prägen das Bild der Straße, die in einigen Abschnitten weder über Fußwege noch Radwege verfügt. Im Mai 2016 hatte der Stadtrat mehrheitlich den zweispurigen Ausbau der Stauffenbergallee West beschlossen und sich gegen eine vierspurige Variante ausgesprochen.

„Unter Berücksichtigung von Planungszeiten, Genehmigungsfristen und Planungsabläufen bei der Deutschen Bahn AG für den künftigen S-Bahn-Haltepunkt Albertstadt ist ein Baubeginn ab 2020 zu erwarten“, teilte jetzt Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Bündnis 90/Die Grünen) auf Anfrage der DNN mit. Die Verwaltung habe die 2,2 Kilometer lange Strecke in zwei Abschnitte unterteilt. Der erste reiche von der Rudolf-Leonhard-Straße bis zur Radeburger Straße, der zweite von der Königsbrücker Straße bis zur Rudolf-Leonhard-Straße.

Die Planungsunterlagen für den ersten Abschnitt würden sich gerade im Vorentwurf befinden, erklärte Schmidt-Lamontain. Für den zweiten Abschnitt werte die Verwaltung im Moment die Angebote der Planungsbüros aus. „Wir sind hier am Anfang des Vorentwurfes.“

Kritischer Punkt bei den Planungen sei die Brücke der Deutschen Bahn AG über die Stauffenbergallee, die ebenfalls erneuert werden solle. „Wegen erheblichem Abstimmungsbedarf mit der Deutschen Bahn AG können wir derzeit nicht abschätzen, wann wir die Unterlagen für die Planfeststellung einreichen können“, so der Baubürgermeister. Die Pläne für den ersten Bauabschnitt wolle die Stadt dagegen bis Ende 2017 bei der Landesdirektion Sachsen vorlegen, kündigte Schmidt-Lamontain an.

Die Stauffenbergallee soll eine 3,25 bis 3,50 Meter Spur für Kraftfahrzeuge je Fahrtrichtung und beidseitige Radwege erhalten. Am Hammerweg soll ein Kreisverkehr errichtet werden. Die Baukosten beziffert Schmidt Lamontain mit 4,4 Millionen Euro für den ersten Bauabschnitt und 3,8 Millionen Euro für den zweiten. Für den grundhaften Ausbau der Holperstrecke rechnet die Stadt mit Fördermitteln des Freistaats.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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