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Lokales Dresdner Geburtenzahlen: In 15 Jahren vom Mittelfeld an die Spitze
Dresden Lokales Dresdner Geburtenzahlen: In 15 Jahren vom Mittelfeld an die Spitze
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23:51 09.09.2015
Quelle: dpa

Demnach lag Dresden in Sachen Nachwuchs noch vor 15 Jahren im Mittelfeld. Im Jahr 2000 brachte es Elbflorenz unter allen 15 deutschen Großstädten mit mehr als 400 000 Einwohnern gerade mal auf den 7. Platz. Unangefochtener Spitzenreiter war damals Duisburg mit 1,47 Kindern pro Frau. Im Vergleich: Dresdner Mütter hatten in diesem Jahr 1,29 Kinder.

Nur acht Jahre später ein ganz anderes Bild: 2008 führte Dresden die Liste der zusammengefassten Geburtenziffern mit 1,48 Kindern pro Frau an und lag damit deutlich vor dem zweitplatzierten Duisburg (1,39). Diese Spitzenposition hat Sachsens Landeshauptstadt seither nicht mehr abgegeben.

2013 legten Dresdens Mütter weiter nach. Mit 1,53 Kindern pro Frau lag der Wert deutlich vor Leipzig auf Platz zwei (1,44). Neben der zweiten Halbmillionenstadt in den neuen Bundesländern schaffte es einzig Duisburg über die 1,4-Marke (1,42). Zum oberen Viertel gehören zudem die Städte Berlin (1,39) und Düsseldorf (1,38). Abgeschlagen auf den letzten Plätzen landen Köln (1,27) und Stuttgart (1,24).

Das Fazit der Kommunalen Statistikstelle fällt angesichts dieser Zahlen wenig überraschend aus: Dresdens Frauen bekommen überdurchschnittlich viele Kinder. Und das vor allem im Alter zwischen 27 und 36 Jahren (Durchschnittsalter 31 Jahre). Der größte Anstieg mit 120 Geburten je 1000 Frauen ist im Alter von 30 Jahren verzeichnet. Die Fertilität bei den unter 25-Jährigen allerdings liegt unter dem Mittel. Die ältesten Mütter haben die statistischen Landesämter in Stuttgart gezählt. Dort sind Gebärende durchschnittlich 32 Jahre alt. Mütter in Dortmund, Nürnberg und Duisburg sind hingegen im Durchschnitt jünger als 30 Jahre.

Christin Grödel

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