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Lokales Dresdner Frauenkirche schließt wieder zum Großreinemachen
Dresden Lokales Dresdner Frauenkirche schließt wieder zum Großreinemachen
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13:20 03.01.2018
Auch der Taufstein will geputzt werden. Quelle: Dietrich Flechtner
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Dresden

Ab dem 8. Januar bleibt die Dresdner Frauenkirche für sechs Tage geschlossen. Bis zum 13. Januar bleiben die Kirchentüren zu, damit Profis das Gotteshaus wieder in Schuss bringen können. Etwa 25 Handwerker verschiedenster Gewerke sind dann von der Unterkirche über den Hauptraum bis zur Laterne damit beschäftigt, technische Anlagen zu warten, das Holz zu pflegen und Nutzungsspuren zu beseitigen. Unter anderem werden Sitzflächen erneuert, Wandbemalungen nachgezogen und Lampen gecheckt.

Dabei seien vor allem langjährige Partnerfirmen beschäftigt, erklärt Thomas Gottschlich, Leiter der Kirchbauverwaltung der Stiftung Frauenkirche Dresden. „Soweit man es planen kann, verfolgen wir einen schrittweisen und nachhaltigen Ansatz. So bringen wir zum Beispiel durch den Tausch eines Controllers eine unserer Prozessstationen auf den neuesten Stand. Weil wir das aber weder bei allen gleichzeitig tun könnten noch wollen oder müssen, heben wir funktionstüchtige Bauteile auf, um sie bei Bedarf andernorts nachzunutzen“, erklärt er.

Die sechstägigen Arbeiten kosten eine Summe im mittleren fünfstelligen Bereich, so die Stiftung Frauenkirche. „Dankenswerterweise beteiligt sich die Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche Dresden e.V. seit Jahren. Auch hören viele Freunde der Frauenkirche in Nah und Fern unseren Ruf, den Gebäudeerhalt finanziell zu unterstützen“, erklärt Christine Kageneck, Mitglied der Stiftungsgeschäftsführung.

Am 14. Januar öffnet die Frauenkirche wieder. Pfarrer Sebastian Feydt lädt 11 Uhr zum Gottesdienst ein. Von 12.30 bis 14 Uhr steht die Kirche zur Besichtigung offen, ehe 15.30 Uhr die Organistenfamilie Kummer ein Familienkonzert veranstaltet. Im Abendgottesdienst um 18 Uhr predigt Pfarrer Joachim Zirkler.

Von sl

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